Gott, dessen
durch den ich ward, durch den ich bin, ja, der muß sein und leben.
9. Ich blicke, Gott, mit Zuver sicht empor zu deiner Höhe. Du bist und lebst; ich zweifle nicht; ob ich dich gleich nicht sehe. O, laß doch meinen Glauben rein, laß ihn durch Werke thätig sein; dann wirst du in mir leben! hes
Mel. Wach' auf, mein Herz 2c.
7.0 Gott! aus deinen Werken kann ich dein Dasein merken; in allen Kreaturen find' ich der Gottheit Spuren.
2. Das große Weltgebäude, dein Ruhm und meine Freude, ruft in viel tausend Chören: Gott ist, Gott mußt du ehren!
3. Wer sprach es, daß die Erde, und daß der Himmel werde? Wer sprach es, daß im Meere des Wassers Sammlung wäre?
4. Wer ließ in jenen Höhen das Sternenheer entstehen? Wer hieß des Donners Brüllen die Welt mit Furcht erfüllen?
5. Du bist's, Gott; deine Werke erzählen deine Stärke und deine weise Güte dem achtsamen Gemüte.
6. Der zarte Wurm im Staube, die bunte Raup' am Laube, das Gras, die schlanken Halmen sind deines Ruhmes Psalmen.
7. Herr, du bist hoch erhoben, und ewig hoch zu loben; wenn auch der Thoren Rotten dich leugnen und verspotten.
Daſein.
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Mel. Sei Lob und Ehr' dem zc.
8. Gott, deiner Werke jedes ist von dir uns Pfand und Siegel; das kleinste ruft uns, daß du bist, und
ist von
Punkt in der Natur trägt deiner dir ein Spiegel. Ein jeder weisen Allmacht Spur, ist Ausfluß deiner Güte. M
8. Laß alle, die dich kennen, und dich mit Ehrfurcht nennen, und die dir fest vertrauen, auch deine Hülfe schauen.
2. Am hohen Himmel strahlet sie, die Sonne, dir zur Ehre; dich preist der Mond; es schweigen nie von dir der Wesen Heere. Von dir, von
dir spricht jeder Strahl der unzählbaren Sternenzahl; von dir zeugt Erd' und Himmel.
3. Und jeder Zeitpunkt, jeder Ort ist Offenbarung deiner. Und dennoch fand dich, ohne Wort von dir, der Menschen keiner! Erscheinen, dastehn mußtest du; du riefst dem ersten Menschen zu: Sieh', hier bin ich, dein Schöpfer.
4. Wie menschlich machtest du dich kund, du Gott, den Menschenkindern! Voll Ernst und Gnade sprach dein Mund mit Heiligen und Sündern. Vernommen wurde, bald mit Bust, dein Wort, bald mit beklemmter Brust, und durch die Schrift verewigt.
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5. Die Wunder wurden angesehn, voll Einfalt dann beschrieben, durch Zengen bald, und bald durch den, den, Gott, dein Geist getrieben; so kam zu uns, der späten Welt, dein Wort, das niemals trügt und fehlt, dem Kraft entströmt und Leben.
6. Unschätbar ist uns, Gott, dies Wort, voll Geist und reich an Gnade! Es hilft dem Schwachen mächtig fort durch rauhe Dornenpfade! Es ist ein Licht in Finsternis! Es macht den Wahrheitsfreund gewiß von Ewigkeit und Himmel.
7. An


