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Gott, dessen Daſein.
Ruhme stets unser Herz, oft unser Lied geweiht! Nicht nur in seinem Heiligtume, auch in den Hallen unsrer Einsamkeit, auch oft in uns rer Lieben frohem Kreis ertöne feierlich ihm Dank und Preis.
8. Wenn wir den Geist zu ihm erheben, vom Irdischen, wo er sich oft vergißt, hinauf in reinem Wohllaut schweben, wo ew'ges Heil, das Licht der Wahrheit ist, dann schwindet jeder eitle Traum der Zeit; wir atmen Wonne seiner Ewigkeit.
9. Von dieser Seligkeit durch
2. Bestimmt zum Himmel, leb' ich hier im Durst nach höhern Freuden. Wer stillt die heiße Sehnsucht mir? Wer rettet mich von Leiden? Wenn sich mein Herz der Tugend weiht, wer knüpft an sie die Seligkeit? Wer reicht mir Siegesfronen?
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Mel. Sei Lob und Ehr' dem 2c. die Sonn' entsteigt in voller Pracht dem Schoß der Morgenröte. 6. Es ist ein Gott; o, fühl' es, Herz! erhebt euch, ihr Gedanken! Im höchsten Glück, im tiefsten Schmerz, soll nie mein Glaube wanken. Was
giebt mir im Geräusch der Welt die Hoffnung, die mich froh erhält, wenn ich an Gott nicht glaube?
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3. Du bist es, Gott; du bist und lebst! Gleich Felsen steht mein Glaube. Du lohnst der Tugend, du erhebst sie mächtig aus dem Staube. Du bist und lebst! Ich seh' es ja an deinen Werken fern und nah; du schufft und trägst sie alle.
drungen, wird immer besser, frömmer unser Herz. Es sei dann unser Pfad verschlungen; wir gehn getroft, sehn Wohlthat selbst im Schmerz. Und naht sich uns der Tod: wir fürchten nichts; er kommt, ein Engel im Gewand des Lichts.
4. Am Himmel prangt der Allmacht Bild; da funkeln deine Sterne; da leuchtet mir so sanft und mild dein Mond aus jener Ferne; da flicht vor deinem Glanz die Nacht;
10. O, wann er kommt, der Gottgesandte, uns heimzuführen in das Vaterland; wir reichen an des Grabes Rande ihm frendig, ihm mit Dank und Preis die Hand. Heil uns! dann jauchzen wir im Engelchor dem Höchsten reiner unser Lob empor.
5. Du, Schöpfer, du nur zogst fie an mit diesem Strahlenkleide; du wälzest sie durch ihre Bahn zu deiner Kinder Freude. Nur du haft dort mit starker Hand das Zelt ſo herrlich ausgespannt, worin die Welten freisen.
6. In tausend Stimmen rauscht und tönt dein Leben durch die Wälder; dein Segen, Herr, verjüngt und krönt mit Schmuck die reichen Felder. Du bindest Stürm' und Wolken los; du rufft den Blitz aus dunkelm Schoß; dir rauscht die Meereswoge.
7. Und sollt' auch alles, alles hier vor meinem Blicke schwinden; doch würd' ich den Beweis in mir von deinem Dasein finden. Ich bin, ich bin, wie könnt' ich sein, wär' ich, o Herr der Welt, nicht dein, nicht dein Geschöpf, o Vater!
8. Der mich aus seiner Quelle tränkt, mich speist von seinem Gute, des Kraft in meiner Seele denkt, und wall in meinem Blute, und fühlt und wirkt in Herz und Sinn, durch


