Gott, überhaupt.
vor mir mehr Quellen noch, als hier, immer offen, auf ewig dein mich zu erfreun, und deines Preises voll zu sein.
Mel. Lobt Gott, ihr Christen 2c.
4. Don allen Himmeln tönt dir, Herr, ein froher Lobgesang. Zu dir, Anbetungswürdiger, steig' auch der Menschen Dank!
2. Du brauchst zwar unsers Preises nicht, bist selig ohne ihn; doch bleibt dein Lob stets unsre Pflicht. Wer darf sich der entziehn?
3. Dich preisen ist uns Seligkeit, dir danken hohe Lust; schon hier fühlt, wer sich deiner freut, den Himmel in der Brust.
4. Und du, der uns Empfindung gab für deine Herrlichkeit, siehst huldreich auf das Lob herab, das unser Herz bir weiht.
5. Wir stammeln's zwar in Schwachheit nur, so heiß das Herz auch glüht; denn deinen Ruhm, Herr der Natur, erreicht kein sterblich Lied.
6. Doch du verschmähst das Opfer nicht, das dir die Andacht bringt, die sich mit Kindeszuversicht zu deinem Throne schwingt.
7. So soll dein Lob denn allezeit in unserm Munde sein, und dankvoll deiner Gütigkeit stets unser Herz sich freun.
8. Einst singen wir im höhern Ton dir unsrer Seele Dant, und dann erschallt an deinem Thron ein beßrer Lobgesang.
Mel. Dir, dir, Jehovah, will zc. 5. Laßt uns den Herrlichen erheben, den Einzigen, den Vater jeder
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Welt; der uns, der für der Menschen Leben die schöne Erde schuf und uns erhält; uns schönre Wohnungen in seiner Stadt, die über Sonnen stebt, bereitet hat.
2. Aus allen Welten tönen Lieder, aus allen Himmeln Jubel ihm em
por; ihm hallet jede Tiefe wieder; und wir frohlockten nicht in dieses Chor? Wer fühlt sie ganz, die Würde, Mensch zu sein, und kann nicht Gottes sich lobsingend freun?
3. Und können wir genug ihn preisen, der unaussprechlich groß und herrlich ist; der Welten ruft, in ihren Kreisen die Sterne führt, und unser nicht vergißt; der immer wacht, stets Segen um sich streut, und jedes Leben, selbst den Wurm erfreut?
4. Wer kann es je genug erheben, was Gott für ihn aus Vaterliebe that, seitdem er aus dem Nichts ins Leben, fremd auf den Schauplat seiner Wunder trat? Wer zählt's? Wem floß nicht Segen, Freud' und Ruh' und Hülf' und Trost an jedem Tage zu?
5. Und wessen Lob erreicht, wie weise, wie liebreich Gott sein Schicksal noch regiert; ihn stärkt auf seiner Lebensreise, ihn schützt, ihn aus der Nacht zum Lichte führt? wie väterlich Gott immer sorgt, unt ihn für eine begre Welt hier zu erziehn?
6. Frohlockt! Frohlockt! Wir sind berufen, Bewohner seines Himmels einst zu sein, und, wie an seines Thrones Stufen die Engel, seiner uns schon hier zu freun. Welch Glück, voll Preises hier vor ihm zu stehn, wie sie, die mehr von seiner
Größe sehn!
7. Drum sei des großen Vaters 1* Ruhme


