Gott, überhaupt.
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4. Wie wird der Geist dadurch entzückt, hinauf gen Himmel hingerückt, mit seinem hocherhabnen Freund, mit Gott, stets inniger vereint!
5. O, welch ein herrlicher Beruf, zu dem Gott selbst die Engel schuf! Welch eine teure, süße Pflicht, die uns so reichen Lohn verspricht!
6. Ja, Pflicht ist's, daß ihr
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schenkt. Die Ehre des Verstandes ist, daß ihr den Ew'gen kennt und wißt.
7. Pflicht ist es, daß ihr ihn besingt, die ihr von ihm ein Herz empfingt, das sich zu Gott mit Inbrunst nahn, und seine Größe fühlen kann.
8. Auch euer Mund, so oft er spricht, erinnert euch an diese Pflicht. Die Sprache dankt ihr ihm allein; und wolltet nicht voll Rühmens sein?
9. Wer ist wohlthätiger, als er? O, welche Gaben soll uns der nicht schenken, der so sehr uns liebt, daß er auch seinen Sohn uns giebt?
3. Schätze diese deine Würde, und giacht' es nie für eine Bürde, lobsingend Gottes dich zu freun. Seligkeit ist's, ihn zu loben. Wie wird der Geist dadurch erhoben! Und welch ein Glück kann größer sein? Im voraus schmeckt er schon der Frommen künft'gen Lohn, Himmelsfreuden. Erheitert sieht sich sein Gemüt, und Kummer, der ihn nagte, flieht.
10. Was gebet ihr nun ihm dafür? Ist nicht ein Herz voll Dankbegier, das ganz in seiner Liebe brennt, das einz'ge, was ihr geben
könnt?
11. So preist denn, Christen, preist den Herrn! Wer preist nicht milde Geber gern? Bedenkt, wie viel er uns gewährt! Wer ist, wie
er, des Dankes wert?
Gnade, womit er auf des Lebens Pfade dich führt, sei täglich dein Gesang! So fordert's der Beruf, dazu sein Arm dich schuf! Seiner Aufsicht sollst du dich freun, ihm ganz dich weihn, und Herold seines Ruhmes sein.
Mel. Wachet auf! ruft uns 2c.
3. Bringe deinem Gott, dem
Größten, dem Weisesten, dem Allerbesten, mit Freuden, Seele, Preis und Dant! Seine Majestät und
2. Was im Himmel und auf Erden nur je sein Allmachtswort hieß werden, verkündigt seine Herrlich
und du, du wärest ihm zur Ehre, nicht auch zu seinem Preis bereit? Auch dir gab seine Hand Empfindung und Verstand, zu erkennen, wie groß er ist, er, des du bist, der huldvoll deiner nie vergißt.
4. Immer inniger und fester wird er mit dir, du Allerbester, durch deines Namens Preis vereint; fühlte sich immer mehr getrieben, aus allen Kräften dich zu lieben, als seinen Vater, seinen Freund. Wie wächst ihm da der Mut, von dir, du höchstes Gut, froh zu hoffen, was für die Zeit und Ewigkeit ihm nützt, und sichern Trost verleiht!
5. Sollt' ich denn nicht gern dich preisen, und dir, mein Gott, den Dank erweisen, der deiner Vatertreu gebührt? Täglich will ich dir lobsingen, und mich im Geiste zu dir schwingen, bis mich dein Arm zum Himmel führt. Da liegen dann
vor


