384 Der kleine Katechismus Dr. Martin Luthers zc.
Ordnung; wer aber widerstrebet, Zittern, in Einfältigkeit eures Herwird sein Urteil empfahen. Denn zens, als Christo selbst, nicht mit fie trägt das Schwert nicht umsonst, Dienst allein vor Augen, als Menfie ist Gottes Dienerin, eine Räche schen zu gefallen, sondern als die rin zur Strafe über die, so Böses Knechte Christi, daß ihr solchen thun. Zun Römern am dreizehnten Willen Gottes thut von Herzen mit Kapitel. gutem Willen. Laßt euch dünken, daß ihr dem HErrn und nicht den Menschen dienet; und wisset, was ein jeglicher Gutes thut, das wird er empfahen, er sei Knecht oder frei.
Den Chemännern.
Ihr Männer, wohnet bei euren Weibern mit Vernunft und gebet dem weiblichen als dem schwächsten Werkzeuge seine Ehre, als Miterben der Gnade des Lebens; auf daß euer Gebet nicht verhindert werde. In der ersten Epistel Petri am dritten Kapitel. Und seid nicht bitter gegen fie. Zun Kolossern am dritten Kapitel.
Den Ehefrauen.
Die Weiber seien unterthan ihren Männern, als dem HErrn; wie Sara Abraham gehorsam war und hieß ihn Herr, welcher Töchter ihr worden seid, so ihr wohl thut und nicht so schüchtern seid. In der ersten Epistel Petri am dritten Kapitel.
Den Eltern.
Ihr Väter, reizet eure Kinder nicht zu Zorn, daß sie nicht scheu werden, sondern ziehet fie auf in der Zucht und Vermahnung zu dem Herrn. Zun Ephefern am sechsten Kapitel.
Den Kindern.
Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem HErrn; denn das ist billig. Ehre Vater und Mutter, das ist das erste Gebot, das Verheißung hat, nämlich, daß dir's wohlgehe und du lange lebeft auf Erden. Bun Ephesern am sechsten Kapitel.
Den Knechten, Mägden, Tage
löhnern und Arbeitern. Ihr Knechte, seid gehorsam euren leiblichen Herren, mit Furcht und
Den Hausherren und Hausfrauen.
Ihr Herren, thut auch dasselbige gegen ihnen und lasset euer Dräuen und wisset, daß ihr auch einen HErrn im Himmel habt und ist bei ihm kein Ansehen der Person. Ephef. 6.
Der gemeinen Jugend.
Ihr Jungen, seid den Alten unterthan und beweiset darin die Demut; denn Gott widerstehet den Hoffärtigen, aber den Demütigen giebt er Gnade. So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, daß er euch erhöhe zu seiner Zeit. In der ersten Epistel Petri am fünften Kapitel.
Den Witwen.
Welche eine rechte Witwe und einsam ist, die stellet ihre Hoffnung auf Gott und bleibet am Gebet Tag und Nacht. Welche aber in Wollüsten lebet, die ist lebendig tot. In der ersten Epistel zu Timotheo am fünften Kapitel.
Der Gemeine.
Liebe deinen Nächsten als dich selbst. In dem Wort sind alle Gebote verfaffet; zun Römern am dreizehnten Kapitel. Und haltet an mit Beten für alle Menschen; in der ersten Epistel zu Timotheo Kap. 2.
Ein jeder lern sein Lektion, So wird es wohl im Hause stohn.


