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5.
Er liegt und lauscht, so wie ein Löwe still
SUT
Im Lager liegt, auf Raub und Blut bedacht, nd und erhaschet, was er will:
Hervor springt
So fällt mein
Feind aus fürchterlicher Nacht an mit aller seiner Stacht,
Den Schwachen
Ergreifet ihn, daß ihm die Beine trachen;
Der Arme wankt und fällt ihm in den Rachen!
th 6.
Dann schmeichelt er sich noch, der Bösewicht,
Psalm 11.
Gott werde nicht nach seinen Greueln fehn,
Und säh' er's auch, er acht es weiter nicht,
C
Das Unrecht laff er ungerochen gehn. Auf, Ewiger! dein Arm muß dich erhöhn!
Du hast schon lang beim Freveln still gefeffen;
Kannst du denn, Herr, der Elenden vergessen?
6
Des Glaubens miled
seist ein Rächer, du, o Gott? Not, siehst du den Jammer nicht? Zeigt deine Hand nicht bald sich im Gericht?
Siehst du die
O dir, nur dir empfehlen es die Armen,
Du trägst ja selbst die Waisen mit Erbarmen!
€
Daß du nicht
8.
tor
Zerbrich den Arm des wüsten Bösewichts
Und räche du bald seine Missethat! Was ist er, Herr, vor dir? Ein Staub, ja nichts!
Der Herr Herr ist ein König, groß von Rat,
Und ewig währt, was er geboten hat. Er bringt im Land den Bösewicht zum Falle, Ja, er vertilgt die wüsten Völker alle
09.00- off me Du hörest, was der Elende begehrt und dir gefällt sein demutsvolles Flehn.
7.
Damit der Mensch den Menscher nicht betrübe, Da er verrucht in seinem Herzen Das Kind des Staubs nicht Freve
Was lästert er, der Frevler, unsern Gott,
spricht,
mehr verübe.
Du stärkst das Herz des, der sich zu dir kehrt;
39 spin( im zsdead 162 1 Psalm 11.
Eigene Melodie.
Du eilest, um den Waisen beizustehn Du läsfest den Bedrängten Recht geschehn,
Trost im Vertrauen auf Gott.
Gott ist mein Schutz; kann Und schüch- tern, wie ein
and pop di Jorissen.
mich sein Schild nicht dek= ken? Vogel mich ver- stek- ken?
=
Was sprecht ihr denn, ich sol- le furcht- sam fliehn, Laßt rings um- her die mächt- gen Fein de ziehn,
=
Die tühn- sten
schon mit ihrem Bo- gen zie- len, Das ganze Heer in toller


