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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
Entstehung
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Episteln und Evangelien.

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Epistel. Phil. 3, 1-11.

fels. Denn wir haben nicht mit Jesus zu ihm gesagt hatte: Dein Fleisch und Blut zu kämpfen, son- Sohn lebet. Und er glaubete mit dern mit Fürsten und Gewaltigen, seinem ganzen Hause. Das ist nun nämlich mit den Herren der Welt, das andere Zeichen, das Jesus that, die in der Finsterniß dieser Welt da er aus Judäa in Galiläa kam. Herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Um deßwillen so ergreifet den Harnisch Gottes, auf daß ihr an dem bösen Tage Wider­stand thun und alles wohl ausrichten und das Feld behalten möget. So stehet nun, umgürtet eure Lenden Ich danke meinem Gott, so oft ich mit Wahrheit und angezogen mit euer gedenke,( welches ich allezeit dem Krebs der Gerechtigkeit und an thue in alle meinem Gebet für euch Beinen gestiefelt, als fertig zu trei- alle, und thue das Gebet mit Freu­ben das Evangelium des Friedens, damit ihr bereitet seid. Vor allen Dingen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr aus­löschen könnet alle feurigen Pfeile des Bösewichts. Und nehmet den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

den,) über eurer Gemeinschaft am Evangelio, vom ersten Tage an bis­her. Und bin desselbigen in guter Zuversicht, daß, der in euch ange­fangen hat das gute Werk, der wirds auch vollführen bis an der Tag Je­su Christi. Wie es denn mir billig ist, daß ich dermaßen von euch allen halte, darum, daß ich euch in mei­nem Herzen habe in diesem meinem Gefängniß, darinnen ich das Evan­gelium verantworte und bekräftige, als die ihr alle mit mir der Gnade theilhaftig seid. Denn Gott ist mein Beuge, wie mich nach euch allen ver­langet von Herzensgrund in Jesu Christo. Und darum bete ich, daß eure Liebe je mehr und mehr reich werde in allerlei Erkenntniß und Er­fahrung, daß ihr prüfen möget, was das beste sei, auf daß ihr seid lauter und unanstößig bis auf den Tag Chrifti, erfüllet mit Früchten der Ge­rechtigkeit, die durch Jesum Christum geschehen( in euch) zur Ehre und Lobe

Am 22. Sonntage nach Trini­tatis.

Evangelium. Joh. 4, 47-54.

Und es war ein Königischer, des Sohn lag frank zu Capernaum. Die­ser hörete, daß Jesus kam aus Ju­däa in Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinab tä­me und hülfe seinem Sohne, denn er war todtfrank. Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. Der Königische sprach zu ihm: Herr, tomm hinab, ehe denn mein Kind stirbt. Jesus spricht zu ihm: Gehe hin, dein Sohn lebet. Der Mensch glaubte dem Wort, das Je­sus zu ihm sagte, und ging hin. Gottes. Und indem er hinab ging, begegne­ten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: Dein Kind le­bet. Da forschete er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie spra­chen zu ihm: Gestern um die sie­bente Stunde verließ ihn das Fie­ber. Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher

Evangelium. Matth. 18, 23-35. Darum ist das Himmelreich gleich einem Könige, der mit seinen Knech­ten rechnen wollte. Und als er an­fing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm zehn tausend Pfund schuldig. Da ers nun nicht hatte zu bezahlen, hieß der Herr verkaufen ihn und sein Weib und seine Kinder