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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
Entstehung
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Evangelien.

ein ewiges Evangelium, zu vertin­digen denen, die auf Erden sitzen und wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern, und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre, denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen, und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasser­brunnen. Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist ge­fallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt, denn sie hat mit dem Wein ihrer Hurerei getränket alle

Völker.

Episteln und

Evangelium. Job. 6, 63-69.

Evangelium. Matth. 22, 1-14. Und Jesus antwortete und redete abermal durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Soh­ne Hochzeit machte, und sandte seine Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen; und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Gästen: Siehe: meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommet zur Hochzeit. Aber sie verachteten das, und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andere zu seiner Handthierung. Etliche aber griffen seine Knechte, Höhneten und tödteten sie. Da das der König Der Geist ists, der da lebendig rete, ward er zornig, und schickte sei- macht, das Fleisch ist kein nütze. Die ne Heere aus und brachte diese Mör- Worte, die ich rede, die sind Geist der um und zündete ihre Stadt an. und sind Leben. Aber es find etliche Da sprach er zu seinen Knechten: Die unter euch, die glauben nicht. Denn Hochzeit ist zwar bereitet; aber die Jesus wußte von Anfang wohl, wel­Gäste warens nicht werth. Darum che nicht glaubend waren, und wel­gehet hin auf die Straßen und ladet cher ihn verrathen würde. Und er zur Hochzeit, wen ihr findet. Und die sprach: Darum habe ich euch geſagt: Knechte gingen aus auf die Straßen, Niemand fann zu mir kommen, es und brachten zusammen, wen sie fan- sei ihm denn von meinem Vater ge­den, Böse und Gute; und die Tische geben. Von dem an gingen seiner wurden alle voll. Da ging der Kö­nig hinein, die Gäste zu besehen, und sahe allda einen Menschen, der hat­te kein hochzeitlich Kleid an, und sprach zu ihm: Freund, wie bist du Hereingekommen und hast doch kein Hochzeitlich Kleid an? Er aber ver­stummete. Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werfet ihn in die äußerste Finsterniß hinaus, da wird sein Heulen und Zähnklappen. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählet.

Jünger viele hinter sich, und wan­delten hinfort nicht mehr mit ihm. Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da ant­wortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubet und erkannt, daß du bist Christus, der Sohn des le­bendigen Gottes.

Am Reformationsfeste.

Epistel. Offenb. Joh. 14, 6-8. Und ich sahe einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte

Am 21. Sonntage nach Trini­tatis.

Epistel. Ephef. 6, 10-17. Zuletzt, meine Brüder, seid start in dem Herrn und in der Macht sei­ner Stärke. Ziehet an den Harnisch Gottes, daß ihr bestehen könnet ge­gen die liftigen Anläufe des Teu­