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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
Entstehung
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Episteln und Evangelien.

auf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichniß zu den Gä­sten, da er merkte, wie sie erwähle­ten oben an zu sitzen, und sprach zu ihnen: Wenn du von jemand gela­den wirst zur Hochzeit, so sebe dich nicht oben an, daß nicht etwa ein Ehrlicherer, denn du, von ihm gela­den sei, und so dann kommt, der dich und ihn geladen hat, spreche zu dir: Weiche diesem, und du müsseft dann mit Scham unten an sitzen. Son­dern wenn du geladen wirst, so gehe Am 17. Sonntage nach Trini- hin und sebe dich unten an, auf daß,

tatis.

Epistel. Ephef. 4, 1-6.

wenn da kommnt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor de­nen, die mit dir zu Tische sitzen.

So ermahne nun euch ich Gefan­

erniedriget werden, und wer sich selbst erniedriget, der soll erhöhet werden.

gener in dem Herrn, daß ihr wan- Denn wer sich selbst erhöhet, der soll belt, wie sichs gebühret eurem Beruf, darinnen ihr berufen seid, mit aller Demuth und Sanftmuth, mit Ge­duld, und vertraget einer den an­dern in der Liebe, und seid fleißig zu halten die Einigkeit im Geist, durch das Band des Friedens. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eures Be­rufs. Ein Herr, Ein Glaube, Eine Taufe, Ein Goti und Vater unser aller, der da ist über euch alle und durch euch alle und in euch allen.

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es ist dir besser, daß du einäugig zum Leben eingehest, denn daß du zwei Augen habest, und werdest in das höllische Feuer geworfen. Sehet zu, daß ihr nicht jemand von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Baters im Himmel. Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, das verloren ist.

Evangelium. Luc. 14, 1-11. Und es begab sich, daß er fam in ein Haus eines Obersten der Phari­säer auf einen Sabbath, das Brod zu effen, und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Je­sus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: Ifts auch recht, auf den Sab­bath heilen? Sie aber schwiegen stil­le. Und er griff ihn an und heilete ihn und ließ ihn gehen, und antwor­tete und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt, und er nicht alsbald ihn herauszeucht am Sab­bathtage? Und sie konnten ihm dar­

Am 18. Sonntage nach Trini­tatis.

Epistel. 1 Cor. 1, 4-9.

Ich danke meinem Gott allezeit euerthalben für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christo Jesu, daß ihr seid durch ihn an allen Stük­ten reich gemacht, an aller Lehre und in aller Erkenntniß. Wie denn die Predigt von Christo in euch kräftig geworden ist, also, daß ihr keinen Mangel habt an irgend einer Gabe, und wartet nur auf die Offenbarung unsers Herrn Jesu Christi, welcher auch wird euch festbehalten bis ans Ende, daß ihr unsträflich seid auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Denn Gott ist treu, durch welchen ihr be­rufen seid zur Gemeinschaft seines Sohnes Jesu Christi, unsers Herrn.

Evangelium. Matth. 22, 34-46. Da aber die Pharisäer höreten, daß er den Sadducäern das Maul gestopfet hatte, versammelten sie sich, und einer unter ihnen, ein Schrift­gelehrter, versuchte ihn und sprach: