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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
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Episteln und Evangelien.

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Breite und die Länge und die Tiefe da heißet der Teufel und Satanas, und die Höhe, auch erkennen, daß Christum lieb haben viel besser ist, denn alles Wissen, auf daß ihr erfit­let werdet mit allerlei Gottesfülle. Dem aber, der überschwänglich thun fann über alles, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die da in uns wirket, dem sei Ehre in der Ge­meine, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewig­feit! Amen.

der die ganze Welt verführet, und ward geworfen auf die Erde, und seine Engel wurden auch dahin ge­worfen. Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich und die Macht unsers Got­tes seines Christus geworden, weil der Verkläger unserer Brüder ver­worfen ist, der sie verklaget Tag und Nacht vor Gott. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnis­ses, und haben ihr Leben nicht gelie­bet bis an den Tod. Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darinnen wohnen.

Evangelium. Luc. 7, 11-17. Und es begab sich darnach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging, und seiner Jünger gingen viel mit ihm und viel Volks. Als er aber na­he an das Stadtthor kam, siehe, da trug man einen Todten heraus, der ein einiger Sohn war seiner Mutter; und sie war eine Witwe, und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sahe, jammerte ihn derselben, und sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und rührete den Sarg an, und die Trä­ger standen. Und er sprach: Jüng­ling, ich sage dir, stehe auf! Und der Todte richtete sich auf und fing an zu reden, und er gab ihn seiner Mut­ter. Und es kam sie alle eine Furcht an, und priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht. Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegende Länder.

Am St. Michaelistage.

Epistel. Offenb. Joh. 12, 7-12. Und es erhob sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen, und der Drache stritt und seine Engel, und fiegeten nicht, auch ward ihre Stätte nicht mehr gefunden im Himmel. Und es ward ausgeworfen der gro­Be Drache, die alte Schlange, die

Evangelium. Matth. 18, 1-11.

Zu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist doch der Größeste im Himmel­reich? Jesus rief ein Kind zu sich und stellete das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch, es sei denn, daß ihr euch umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedriget wie dies Kind, der ist der Größeste im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Wer aber är­gert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehän­get würde, und er ersäufet würde im Meer, da es am tiefsten ist. Wehe der Welt der Aergerniß halben! Es muß ja Nergerniß kommen; doch wehe dem Menschen, durch welchen Aer­gerniß kommt! So aber deine Hand, oder dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab und wirf ihn von dir; es ift dir besser, daß du zum Leben lahm oder ein Krüppel eingehest, denn daß du zwo Hände oder zween Füße ha­best, und werdest in das ewige Feuer geworfen. Und so dich dein Auge är­gert, reiß es aus und wirfs von dir,