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Christliches Gesangbuch für die evangelischen Gemeinden des Fürstenthums Minden und der Grafschaft Ravensberg : [nebst] Zur Liturgie [und] Gebete für evangelische Christen auf alle Wochen-, Sonn- und Festtage, so wie bei besondern Feiern und Anlässen [und] Episteln und Evangelien [...]
Entstehung
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Episteln und Evangelien.

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Sie aßen aber und wurden satt und| ten sollt ihr sie erkennen. Es wer­hoben die übrigen Brocken auf, sie ben Körbe. Und ihrer waren bei viertausend, die da gegessen hatten. Und er ließ sie von sich.

den nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen thun meines Baters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweifsagt? Ha­ben wir nicht in deinem Namen Teu­fel ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Thaten gethan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt, wei­chet alle von mir, ihr Uebelthäter.

Am 8. Sonntage nach Trini­tatis.

Epistel. Röm. 8, 12-17.

So sind wir nun, lieben Brüder, Schuldner, nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleische leben. Denn wo ihr nach dem Fleische lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tödtet, so werdet ihr leben. Denn welche der Geist Gottes trei­bet, die sind Gottes Kinder. Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt ei­nen findlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Bater! Derselbige Geist giebt Zeug­niß unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind. Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erho­ben werden.

Evangelium. Matth. 7, 15-23. Sehet euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten follt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen, oder Feigen von den Disteln? Also ein jeglicher guter Baum bringet gute Früchte, aber ein fauler Baum bringet arge Früchte. Ein guter Baum kann nicht arge Früchte brin­gen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. Ein jeglicher Baum, der nicht gute Früchte brin­get, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum an ihren Früch­

Am 9. Sonntage nach Trini­tatis.

Epistel. 1 Cor. 10, 6-18.

Das ist aber uns zum Vorbilde geschehen, daß wir uns nicht gelüsten lassen des Bösen, gleich wie jene ge­lüftet hat. Werdet auch nicht Abgöt­tische, gleich wie jener etliche wurden, als geschrieben stehet: Das Volk setz­te sich nieder zu essen und zu trinken und stand auf zu spielen. Auch laffet uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fie­len auf einen Tag drei und zwan­zig tausend. Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten, und wur­den von den Schlangen umgebracht. Murret auch nicht, gleich wie jener etliche murreten, und wurden umge­bracht durch den Verderber. Solches alles widerfuhr ihnen zum Vorbilde. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist. Darum, wer fich läffet dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht fälle. Es hat euch noch keine, denn menschliche Versuchung betreten. Aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern ma­chet, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr es könnet er­tragen.

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