Evangelien.
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Am 1. Sonntage nach Trinitatis.
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Episteln und
Epistel. 1 Joh. 4, 16-21
bist ein Lehrer von Gott gekommen; denn niemand kann die Zeichen thun, die du thust, es sei denn Gott mit ihm. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von Gott ist die Liebe, und wer in der neuem geboren werde, kann er das Liebe bleibet, der bleibet in Gott und Reich Gottes nicht sehen. Nicode- Gott in ihm. Darau ist die Liebe völlig mus spricht zu ihm: Wie kann ein bei uns, auf daß wir eine Freudigkeit Mensch geboren werden, wenn er alt haben am Tage des Gerichts; denn ist? Kann er auch wiederum in sei- gleich wie er ist, so sind auch wir in ner Mutter Leib gehen und geboren dieser Welt. Furcht ist nicht in der werden? Jesus antwortete: Wahr- Liebe, sondern die völlige Liebe treilich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus dem Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen. Was vom Fleisch geboren wird, das ist Fleisch, und was vom Geist geboren wird, das ist Geist. Laß dichs nicht wundern, daß ich dir gesagt habe: Ihr müsset von nenem geboren werden. Der Wind bläset, wo er will, und du höreft sein Sansen wohl; aber du weißt nicht, von wannen er kommt und wohin er fähret. Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist. Nicodemus antwortete und sprach zu ihm: Wie mag solches zugehen? Jesus antwortete und sprach zu ihm: Bist du ein Meister in Israel, und weißest das nicht? Wahrlich, wahrlich, ich sage dir; wir reden, das wir wissen, und zeugen, das wir gesehen haben, und ihr nehmet unser Zeugniß nicht an. Glaubet ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde? Und niemand fähret gen Himmel, denn der vom Himmel hernieder kommen ist, nämlich des Menschen Sohn, der im Himmel ist. Und wie Moses in der Wüste eine Schlange erhöhet hat, also muß des Menschen Sohn erhöhet werden, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
bet die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein; wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. Laffet uns ihn lieben, denn er hat uns erst geliebet. So iemand spricht: Sch liebe Gott, und hasset seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebet, den er sichet, wie kann er Gott lieben, den er nicht siehet? Und dieses Gebot haben wir von ihm, daß wer Gott liebet, daß der auch seinen Bruder liebe.
Evangelium. Luc. 16, 19-31
Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage Herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer, mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Thür voller Schwären und begehrte sich zu sättigen von den Brosamen, die von des Reichen Tische fielen. Doch kamen die Hunde und leckten ihm seine Schwären. Es begab sich aber, daß der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sahe Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß, rief und sprach: Bater Abraham, erbarme dich mein und sende Lazarus, daß er das Aeußerste seines Fingers ins Wasser tauche und kühle meine Zunge; denn ich leide Pein in dieser Flamme. Abraham aber sprach: Gedenke,


