Episteln und Evangelien.
Evangelium. Joh. 3, 16-21.
euch alles lehren und euch erinnern alles deß, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Also hat Gott die Welt geliebet, Frieden gebe ich euch. Nicht gebe daß er seinen eingebornen Sohn gab, ich euch, wie die Welt giebt. Euer auf daß alle, die an ihn glauben, Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht verloren werden, sondern das nicht. Ihr habt gehört, daß ich euch ewige Leben haben. Denn Gott hat gesagt habe: Ich gehe hin und kom- seinen Sohn nicht gesandt in die me wieder zu euch. Hättet ihr mich Welt, daß er die Welt richte, sondern lieb, so würdet ihr euch freuen, daß daß die Welt durch ihn selig werde. ich gesagt habe: Ich gehe zum Vater; Wer an ihn glaubet, der wird nicht denn der Vater ist größer, denn ich. gerichtet, wer aber nicht glaubet, der Und nun habe ichs euch gesagt, ist schon gerichtet; denn er glaubet ehe denn es geschieht, auf daß, wenn nicht an den Namen des eingebornen es nun geschehen wird, daß ihr glau- Sohnes Gottes. Das ist aber das bet. Ich werde hinfort nicht mehr Gericht, daß das Licht in die Welt viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt und hat nichts an mir. Aber auf daß die Welt ertenne, daß ich den Vater liebe und ich also thue, wie mir der Vater geboten hat: Stehet auf und lasset uns von hinnen gehen!
gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsterniß mehr, denn das Licht; denn ihre Werke waren böſe. Wer Arges thut, der hasset das Licht und kommt nicht an das Licht, auf daß seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit thut, der kommt an das Licht, daß seine Werke offenbar werden; denn sie find in Gott gethan.
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Am 2. Pfingsttage.
Epistel. Apostelgesch. 10, 42-48 Und er hat uns geboten zu predigen dem Volk, und zu zeugen, daß er ist verordnet von Gott ein Richter der Lebendigen und der Todten. Von diesem zeugen alle Propheten, daß durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen. Da Petrus noch diese Worte redete, fiel der heilige Geist auf alle, die dem Worte zuhöreten. Und die Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petro gekommen waren, entsetzten sich, daß auch auf die Heiden die Gabe des heiligen Geistes ausgegossen ward. Denn sie höreten, daß sie mit Zungen redeten und Gott hoch priesen. Da antwortete Betrus: Mag auch jemand das Wasser wehren, daß diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben, gleichwie| Oberster unter den Juden, der auch wir? Und befahl sie zu taufen zu Jesu bei der Nacht und sprach zu in dem Namen des Herrn. ihm: Meister, wir wissen, daß du
Am Sonntage Trinitatis, oder am Feste der H. Dreieinigkeit.
Epistel. Röm. 11, 33-36.
O welch eine Tiefe des Reichthums, beide der Weisheit und Erfenntniß Gottes! Wie gar unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Rathgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, das ihm werde wieder vergolten? Denn von ihm und durch ihn und in ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.
Evangelium. Joh. 3, 1-15.
Es war ein Mensch unter den Pharifäern, mit Namen Nicodemus. ein


