Sünde und Erlösung.
in deiner Kraft obsiegen, Daß 5. Diesen Glauben anzuzünich meinen Lebenslauf Unter deinen Siegeshänden Möge ritterlich vollenden.
L. Andr. Gotter, g. 1661, f. 1735.
den, Der selbst Gottes Gabe heißt, Läsfest du dich willig finden, Deinen heilgen guten Geift Denen, die gebeuget stehn, Die ihr Unvermögen jehn Und zum Thron der Gnaden eilen, Gern und reichlich mitzutheilen.
Mel. Wie nach einer Wasserquelle. 22. wge Liebe, mein Gemüthe Waget einen
kühnen Blick In den Abgrund 6. Wo du nun vorher geſedeiner Güte; Send ihm einen Blick zurück, Einen Blick voll Heiterkeit, Der die Finsterniß zerstreut, Die mein blödes Auge drücket, Wenn es nach dem Lichte blicket.
hen, Daß ein Mensch auf dieser Erd Deinem Geist nicht widerstehen, Noch sein Werk verhindern werd, Sondern ohne Heuchelschein Werd im Glauben feste sein: Diesen hast du auserwählet Und den Deinen zugezählet.
2. Ich verehre dich, o Liebe, Daß du dich beweget hast Und aus einem freien Triebe Den erwünschten Schluß gefaßt, Der im Fluch versenkten Welt Durch ein theures Lösegeld Und des eignen Sohnes Sterben Gnad und Freiheit zu erwerben.
3. O, ein Rathschluß voll Erbarmen, Voller Huld und Freundlichkeit, Der so einer Welt voll Armen Gnade, Trost und Hülfe beut! Liebe, die den Sohn nicht schont, Der in ihrem Schoße wohnt, Um zu retten die Rebellen Aus dem Pfuhl der tiefen Höllen!
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7. Du hast niemand zum Verderben Ohne Grund in Bann gethan; Die in ihren Sünden sterben, Die sind selber Schuld daran. Wer nicht glaubt an deinen Sohn, Der hat Fluch und Tod zum Lohn; Sein muthwillig Widerstreben Schleußt ihn aus vom Heil und Leben.
8. Liebe, dir sei Lob gesungen Für den höchst gerechten Schluß, Den die Schaar verklärter Zungen Rühmen und bewundern muß, Den der Glaub in Demuth ehrt, Die Vernunft erstaunet hört Und umsonst sich unterwindet, Wie sie dessen Tief
4. Doch du hast, o weise Liebe, Eine Ordnung auch bestimmt, Daß sich der darinnen übe, Der am Segen Antheil nimmt.| ergründet. Wer nur an den Mittler gläubt Und ihm treu ergeben bleibt, Der soll nicht verloren gehen, Sondern Heil und Leben sehen.
9. Liebe, laß mich dahin streben, Meiner Wahl gewiß zu sein. Richte selbst mein ganzes Leben So nach deinem Willen ein,


