14
Sünde und Erlösung.
7. Wer hofft in Gott und dem| träge Und zum Bösen hurtig vertraut, Der wird nimmer zu bin! Ach wer wird mich von Schanden; Denn wer auf die den Ketten Dieses Sündentosen Felsen baut, Ob ihm gleich des retten! geht zuhanden Viel Unfalls hie, hab ich doch nie Den Menschen sehen fallen, Der sich verläßt auf Gottes Trost. Er hilft sein Gläubgen allen.
3. Hilf mir durch den Geist der Gnaden Aus der angeerbten Noth; Heile meinen Seelenschaden Durch dein Blut und Kreuzestod; Schlage du die Sündenglieder Meines alten Adams nieder.
8. Jch bitt, o Herr, aus Herzensgrund, Du wollst nicht von mir nehmen Dein heilig Wort aus meinem Mund, So wird mich nicht beschämen MeinSünd und Schuld; denn in dein Huld Seß ich all mein Vertrauen. Wer sich nur fest darauf verläßt, Der wird den Tod nicht schauen.
9. Mein Füßen ist dein heilig Wort Ein brennende Lucerne*), Ein Licht, das mir den Weg weist fort. So dieser Morgensterne In uns aufgeht, sobald versteht Der Mensch die hohen Gaben, Die Gottes Geist den gwiß verheißt, Die Hoffnung darein haben.*) Leuchte.
Lazarus Spengler, g. 1479, st. 1534.
4. Ich bin unten von der Erden, Stecke in dem Sündengrab; Soll ich wieder lebend werden, So mußt du von oben ab Mich durch deinen Geist gebären Und mir neue Kraft gewähren.
5. Schaff in mir ein reines Herze, Einen neuen Geist gieb mir, Daß ich ja nicht länger scherze Mit der Sünden Luftbegier; Laß mich ihre Tück bald merken, Mich im Geist dagegen stärken.
6. Lehr mich wachen, beten, ringen und mein böses Fleisch und Blut Unters Joch des Geistes zwingen, Weil es doch thut nimmer gut. Was nicht kann dein Reich ererben, Laß in dei
Mel. Herr, ich habe mißgehandelt.
21. Ah, mein Jesu, welch nem Tod ersterben.
Verderben Wohnet 7. Neize mich durch jene Kronicht in meiner Brust! Denn ne, Die mir droben beigelegt, mit andern Adamserben Steck ich voller Sündenlust. Ach, ich muß dir nur bekennen, Ich bin Fleisch von Fleisch zu nennen.
Daß ich meiner niemals schone, Wann und wo ein Feind sich regt; Sondern hilf mir tapfer kämpfen, Teufel, Welt und Fleisch zu dämpfen.
2. Wie verkehrt sind meine Wege! Wie verderbt mein alter Sinn, Der ich zu dem Guten
8. Sollt ich etwa unterliegen, D so hilf mir wieder auf Und


