Tod und Ewigkeit.
197
lein sagen: Ich selbst will eure Ruhstatt sein. Ihr seid mein Volk, gezeugt von oben; Ob Sünde, Welt und Teufel toben, Seid nur getrost und gehet ein. 4. Da ruhen wir und sind im Frieden Und leben ewig sorgenlos. Ach, faffet dieses Wort, ihr Müden; Legt euch dem Lamm in seinen Schoß! Ach, Flügel her! Wir müssen eilen Und uns nicht länger hier verweilen; Dort wartet schon die frohe Schar. Fort, fort, mein Geist, zum Jubilieren! Begürte dich zum Triumphieren! Auf, auf, es kommt das Ruhejahr!
3. S. Kunth, † 1779.
199. siehe f. S.
200.
Etwas bewegt.
mf
t
1.
9pc
cresc.
Wo
cresc.
Fort, fort, mein Herz, zum Him- mel, Fort, fort, zum Him- mel zu! In diesem Welt- ge tüm- mel Ist für dich kei- ne Ruh:
mf
Got- tes Lämmlein wei- det,
rei= tet;
f
0.
Ift et= ne Stätt be
Da, da ist deine Ruh: Fort, fort, zum Him- mel
zu!
d.
f
2. Fühlst du dich noch gebunden, Entreiß dich nur beherzt: Das Lamm hat überwunden, Was deine Seele schmerzt. Wie schwingt es seine Fahne Dort auf dem Siegesplane! Da blühet deine Ruh: Fort, fort, zum Himmel zu!
3. O Lamm auf Zions Hügel, Wie herrlich siehst du aus! O hätt ich Adlers Flügel, Ich flög noch heut nach Haus, Wo mit Triumph und Prangen Die Deinen dich umfangen In ewig süßer Ruh: Fort, fort, zum Himmel zu! 4. Jedoch soll mein Verlangen In deinem Willen ruhn, Mein Herz foll an dir hangen Und was du sagest thun; Ich will hier wartend stehen, Bis mich dein Mund heißt gehen: Fort, fort, zu deiner Ruh, Fort, fort, zum Himmel zu!"


