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2. Die Ruhe hat Gott auserkoren, Die Ruhe, die kein Ende nimmt. Es hat, da noch kein Mensch geboren, Die Liebe sie uns so bestimmt. Das Lämmlein wollte darum sterben, Uns diese Ruhe zu erwerben; Es ruft, es locket weit und breit: Ihr müden Seelen und ihr Frommen, Versäumet nicht, heut einzukommen zu meiner Ruhe Lieblichkeit.
3. So kommet denn, ihr matten Seelen, Die manche Last und Bürde drückt. Eilt, eilt aus euren Kummerhöhlen, Geht nicht mehr krumm und sehr gebückt; Ihr habt des Tages Last getragen, Dafür läßt euch das Lämm


