fältig alles vermieden, was auf der einen oder auf der andern Seite anstófsig seyn möchte; und uns durchaus an das Gemeinnüzigste gehalten. Allen ganz Genüge zu thun, ist nicht möglich. Wir faßten daher geübtere, und zum Nachdenken aufgelegtere Leser aus dem Mittelstand ins Auge. Für die niedrigste Klass se läßt sich ohnehin noch wenig schriftstellen. Das Licht muß sich nur unvermerkt und all mählich, mehr durch mündlichen Unterricht, als durch Bücher, auf sie hinab verbreiten. Wir wünschen dem künftigen Verfasser eines katho lischen Volksgebethbuchs wenigstens vorgearbeis tete brauchbare Materialien gesammelt zu haben.
O stund er doch einmal auf, der Mann, dem Talent und Herz gegeben ist, dieſe segense volle Arbeit zu unternehmen, und sich dadurch eines der schönsten Verdienste um Christum und Menschheit zu machen!!!
Man klagt, seufzet und spottet über den frommen Unsinn, über die andächtelnde Schwäre merey, über die Sinn und Geistleere, ewige Gedankenlosigkeit nährende Terminologie, wo mit noch die meisten Andachts- und Gebethbücher
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