des heiligen Abendmahls.
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gen, wenn sie nicht recht viel gebetet und gesungen, wenn sie nicht anfangs eine recht merkliche Betrübnis über ihre Sünz den, und nachher eine merkliche Freudigfeit über die Gnade Gottes hätten. Im übrigen machen sie sich zwar anheischig, mit Berachtung aller irdischen ErgözlichFeiten und Moden, nur in Jesu Blut und Wunden Trost und Ruhe zu suchen. Sie halten aber manches für Sünde, was keis ne Sünde ist, und erlauben sich hingegen sehr vieles, was nach der Lehre der Schrift allerdings unter die verdammlichen Sündenzuzählen ist. Es fehlt ihnen an richtiger Erkenntniß Gottes und Jefu Chrifti, so viel sie auch beten und singen, und das her bekommt gemeiniglich auch ihre Andacht beim heiligen Abendmahl eine falz sche Richtung.
Zum würdigen Genuß des Leibes und Blutes Jesu Christi können wir zwar durch Lesen, Beten und Singen allerdings ermuntert werden: aber wir dürfen nicht glauben, als ob es auf die Menge der hergelesenen Gebete und abgesungenen Lieder ankomme. Das allermeiste kommt vielmehr auf das eigene christliche Nachdenken des Communikanten an. Die ersten 21 4
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