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Unterricht vom rechten Gebrauch
keit ſelbst. Sie bedenken nicht, daß wir durch den fleißigen Gebrauch des göttliz chen Wortes, und anhaltendes Gebet, nur zur Ausübung unserer Pflichten erz muntert werden sollen, und daß wir vor nehmlich durch unsere allgemeine thätige Menschenliebe, durch unsern unermüdes ten Fleis in unsern Berufsgeschäften, durch Verträglichkeit, Geduld mit den Schwachen, Sanftmuth, Billigkeit, Keuschheit, Aufrichtigkeit, gerechtes Bes tragen gegen Freunde und Feinde, und Ausübung einer jeden Tugend, unfer thås tiges Christenthumbeweisen müssen. Sie klagen zwar über das große Verderben ihrer Natur, aber sie geben sich nicht Mühe genug, diesem Berderben an sich zu steus ern, und nemmen das vielleicht gar ein schädliches Eigenwirken, was andere er leuchtete Christen, nach den Vorschrif ten Jefu und seiner Apostel, als Wachsamkeit, Beherrschung der fündlichen Begierden, Kampf wieder die Sünde, sich zur Pflicht machen.
Solche Personen sind gemeiniglich sehr ångstlich bei ihrer Vorbereitung zum heiz ligen Abendmahl, und glauben, sie könten es unmöglich recht würdig empfan
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