des heiligen Abendmahls.
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und oft um Gnade bettelten. Ein solches Christenthum wäre eben so arg und gewissermassen noch ärger, als Heidenthum selbst. Man darf nur etliche Kapitel im neuen Testament gelesen haben, um ein zusehen, wie offenbar diese unsinnige Meinung mit den Lehren Jesu und seiner Apostel streitet. Wer aber sein neues Testament nicht lesen und verstehen will, der follte auch nicht so verwegen seyn, und sich für einen Christen halten.
Ausfer diesen giebt es andere Christen, die es zwar aufrichtig mit Gott und ihrer Seele meinen, aber durch irrige Vorstel lungen auf allerhand Abwege gerathen. Nach ihrer Meinung machen gewisse anz dächtige Empfindungen, abwechselnde ,. angstliche und freudige Gefühle, die Hauptsache des Christenthums aus, und die Frömmigkeit bestehet vornámlich darz inn, daß man recht viele Zeit auf Lesen, Beten und Singen wende, bei einer jeden Gelegenheit vom Heiland spreche, alle Ge sellschaften, wo nicht gesungen und gebe tet wird, auf das möglichste fliehe, und sich von allen weltlichen Ergözlichkeiten enthalte. Diese verwechseln die Mittel zur wahren Frömmigkeit mit der Frömmig A 3 feit


