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Mittel seyn, ihn dazu zu verhelfen. Ueberhaupt muß das Gebeth den Menschen besser machen; wenn wir diese wohlthätige Kraft und Wirkung des Gebeths an uns gewahr werden, so können wir glauben, daß wir gut bethen.
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Endlich müssen wir im Glauben, im Vertrauen und in Demuth bethen. Der Glau= be muß uns daran erinnern, daß Gott auf unser Gebeth merke. Vertrauen müssen wir haben, daß Gott, der alles in seiner Macht hat, der uns wie ein Vater liebt, auch une sere Bitten erhören und nach seinem Worte erfüllen werde, wenn es mit seinen heiligen Absichten und unserm Besten übereinstimmen wird. Die Demuth aber muß unser Gebeth begleiten durch die lebhafte Erinnerung unserer Schwachheiten und Fehler, und daß wir nicht unserer Verdienste wegen, sondern bloß durch Gottes Güte und durch die Verdienste Jesu Christi Erhörung hoffen. Noch muß ich die Warnung hinzufügen: daß es einem guten Christen nicht anstehe, seine Bittgebethe


