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will mit allen seinen Führungen zufrieden seyn, ich will seinen Beifall höher schätzen, als alles, was mir sonst in der Welt lieb und werth ist. O! wer bei dem Abendmahle nicht solche Ents schließungen faßt, der kennt entweder die Liebe Gottes und Jesu nicht, oder er ist in einem hohen Grade fühllos und undankbar.
Und nicht weniger erwecket uns das heis lige Abendmahl zur Menschenliebe. Die Mångel und Vorzüge, die Bedürfnisse und Hoffnungen, die Pflichten und Rechte, in des nen alle Menschen einander gleich sind, tres ten uns bei dieser Feier lebhaft vor Augen und stärker als anderswo empfinden wir am Altare des Herrn, was uns mit den Beken nern seiner Religion verbindet. Wir mögen vornehm oder gering, reich oder arm, gelehrt oder ungelehrt seyn, als Abendmahlsgenoss sen vergessen wir den Unterschied der Stände und fühlen uns als Glieder des Bundes der Wahrheit und Liebe, den Jesus gestiftet hat, als Brüder und Schwestern in ihm. Da werden wir inne, daß wir alle Kinder eines Vaters im Himmel und wegen unserer Süns den seiner Gnade bedürftig sind, da trösten wir uns alle der Vaterliebe Gottes in seiz nem Sohne und des Verdienstes Jesu Christi um unser Heil, da theilen wir den Genuß der Segnungen seines Erlösungswerkes und hoffen durch ihn die Seligkeit einer bessern Welt.


