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meine Beruhigung und Tugend? Sehen wir das Abendmahl auch nur für ein Mittel an, wodurch das Andenken Jesu bis ans Ende der Welt unter den Menschen erhalten werden soll, so ist es schon darum unendlich wichtig. Allein es soll mehr seyn, es soll ein Mittel des Heils, ein Mittel der Besserung, ein Mittel zur Veredlung und Glückseligkeit der Menschen werden.
Zuförderst soll das Abendmahl unsern Glauben an Jesum üben, stärken und be: festigen. Denn durch den feierlichen Genuß des Abendmahls legt der Christ ein Bekennt niß seiner Religion und seines Glaubens ab. Er giebt sich dadurch öffentlich für einen Chris sten aus, er bekennt, ohne es ausdrücklich zu sagen, daß er Jefum Chriftum für den halte, wofür er sich selbst ausgab, und wofür ihn seine Schüler erklärten; er bekennt, daß er die Lehre Jesu für wahr halte, daß er, sie zu befolgen, redlich entschlossen sey; er bekennt, daß er auf Jesum, den Begründer und Bürgen unsers Heiles in Zeit und Ewigkeit, sein Vertrauen feße, und daß er durch ihn allein hier ruhig und zufrieden, dort aber ewig selig zu werden hoffe. Denkt sich nun der Christ bei der Feier des Abendmahls recht lebhaft alle Wohlthaten Jesu, überlegt er mit ruhigem Nachdenken, wie viel er ihm zu verdanken, und wie viel er noch von ihm zu hoffen hat, wie glücklich er sich schäs ten müsse, zur Zahl seiner Schüler zu gehören:


