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M. Johann Friedrich Heinrich Cramer's weil. Stadtpredigers in Dresden Beicht- und Communion-Buch / nach der 15. Aufl. verbessert und zum Theil umgearbeitet von M. Gottfried Erdmann Petri, Kirchen- und Schulrathe bei der Kgl. Sächs. Oberamts- Regierung zu Budissin
Entstehung
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nige und Eingebildete betrachtet es blos als eine leere Feierlichkeit, die an sich keinen Werth habe und nur um des Glaubens der Menge willen noch aufrechterhalten werde. Er unter: läßt sie entweder ganz oder geht doch dazu ohne würdige Vorbereitung und mit einer Gleich gültigkeit, die ihn um allen Segen bringt. Der Abergläubische hingegen betrachtet das Abendmahl als die einzige Hauptsache im Chris stenthume; er glaubt, er könne ohne Buße und Besserung, blos durch den Genuß desselben, auf eine wundervolle Art und ohne seine eigene Mitwirkung Vergebung der Sünde erlangen; er bildet sich ein, der öftere Genuß des Abend­mahls werde schon für sich allein hinreichen, ihn zu einem frommen, tugendhaften, Gott wohlgefälligen Menschen zu machen. Ja man­che Menschen sind so schwach, daß sie recht fest glauben, der Genuß des heiligen Abendmahles könne wohl gar ihre Gesundheit wieder her: stellen, sie vor Gefahren in Sicherheit sehen, oder ihren irdischen Wohlstand gründen und vermehren. Aber sowohl die Leichtsinnigen und Eingebildeten als die Abergläubigen, befinden sich auf gefährlichen Abwegen; beide berauben sich der wahren Vortheile, die nur eine andächtige und vernünftige Feier des Abendmahls verschafft.

Und worin bestehen diese Vortheile? was nüßt mir eigentlich das Abendmahl? was ges winne ich dadurch für meinen Glauben, für