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Die Wallfahrt zur heiligen Jungfrau Walburga auf dem Lammberg bei Cham : ein Gebet- und Betrachtungsbuch für alle andächtigen Verehrer der heiligen Jungfrau Walburga / von Xaver Maßl, Stadtpfarrer in Cham. Mit e. lithogr. Kupfer
Entstehung
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noch einem Opfer zurück auf den Lammberg, und in wenigen Tagen erlangte sie ihre vollkommene Gesundheit.

Nachdem in Cham der katholische Glaube wieder zu seiner Ehre und Würde gekommen, er­hob sich bald durch die reichlichen Opfer der Wall­fahrter eine schöne neue Kirche mit einem Chor­und zwei Seitenaltären, jener der heil. Walburga, von diesen der eine der heil. Jungfrau und Mutter Gottes Maria, der andere der heil Jungfrau und Martyrin Margaretha geweiht. ,,

Wie besucht in kurzer Zeit diese Wallfahrt zur heil. Walburga auf dem Lammberge war, kann man aus einem Briefe abnehmen, welchen der berühmte Jesuite P. Guilielm Faber zu Eichstädt von Straubing aus im Jahre 1654 erhalten hat. In diesem Briefe ward ihm berichtet: Als sich am Feste der heil. Walburga am ersten Mai Morgens der ganze Himmel mit trüben Wolken umzogen, und der Erzdekan zu Cham befürchtete, es möchte die ganze Feierlichkeit durch ungestümes Wetter vereitelt werden, knieete er vor dem Bildnisse der heil. Walburga nieder, setzte ein Gläslien ihres heiligen Deles in ihre Hände und rief ste an, daß fie von Gott durch ihre Fürbitte einen hellen und klaren Tag erhalten möchte, damit Niemand der Andächtigen abgehalten würde, an ihrem Festtage hieher zu kommen. Und es verzogen sich auch als­bald die drohenden Wolken, so daß der schönste Tag geworden und man selbigen Tages bei 6000 Menschen auf dem Lamberge zählte.

Unter jenen Verehrern der heil. Walburga,