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Zukomme uns Dein Reich : ein katholisches Gebet- und Erbauungsbuch / hrsg. von Franz Hochs, Vikar zum h. Martin in Euskirchen. Mit Genehmigung der geistl. Obrigkeit
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und Asche bin." Das Gefühl unserer eigenen Un­würdigkeit schließe sich dann mit desto innigerem Vertrauen an Jesus, unseren Heiland und Selig­macher, an. Denn es spricht derselbe: ,, Um was ihr immer den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben." Wir selbst er­mangeln vor Gott jedes Verdienstes; aber durch die unendlichen Verdienste Jesu Christi, unseres Mitt­lers, können wir Alles erhalten. Gibt uns Gott nicht gleich, um was wir ihn bitten; so geschieht das oft, weil wir nicht mit vollem Vertrauen be­ten. Deßwegen dürfen wir nicht aufhören anzu­klopfen und zu bitten. Verweigert Gott uns ganz unsere Bitten: so müssen wir unbedingtes Vertrauen in seine unendliche Güte und Weisheit setzen, die beffer unsere Bedürfnisse kennt, als wir selbst, und besser weiß, was für uns schädlich und unglücklich ist. Deßwegen lehrte uns der Heiland beten, und zeigte es auch durch sein Beispiel: ,, Vater, nicht mein, sondern dein Wille geschehe!"

SENEST

Vor Allem müssen wir also um die übernatür­lichen Güter, um die Gnade unseres Erlösers, um wahre Tugend und Heiligkeit bitten Dieses befiehlt uns der Herr ausdrücklich: ,, Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit." Ja, was ( würde es dem Menschen auch nutzen, wenn er die fganze Welt gewönne, aber Schaden an seiner Seele erlitte? Jedoch dürfen wir Gott auch um zeitliche und leibliche Güter anrufen, wie es uns ja selbſt der Herr gelehrt hat, um unser tägliches Brod zu itten. Wir können mithin auch darum bitten, aber