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nur unter der Voraussetzung, wenn jene zeitlichen Güter nicht unserem Seelenheile nachtheilig sind, und mit voller Ergebenheit in den Willen Gottes.
Wer endlich recht beten will, muß nie, ohne einige gute Vorfäße gefaßt zu haben, vom Gebete aufstehen. Das Gebet soll, nebst der Verehrung und Anbetung Gottes, hauptsächlich auch unsere Besserung und Heiligung zum Endzwecke für uns haben. Dieser Endzweck wird aber von unserer Seite nur dann erreicht, wenn wir im Gebete gute Vorsätze fassen, die wir sofort in unserem Leben ausführen. Wer nicht als ein besserer Mensch, das heißt, mit einer innigern Liebe zum Guten und einem tiefern Abscheu vor allem Bösen vom Gebete aufsteht, der hat nicht recht gebetet, weil er ohne Frucht, ohne Nußen für sich gebeten hat.
Das katholische Glaubensbekenntniß.
Ich N. glaube und bekenne mit festem Glauben Alles und Jedes, was in dem Glaubensbekenntniß, dessen sich die heilige römische Kirche bedient, enthalten ist. Ich glaube an Einen Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer Himmels und der Erde, alles Sichtbaren und Unsichtbaren; und an Einen Herrn Jesus Christus, den eingebornen Sohn Gottes, und vor allen Zeiten vom Vater geboren, Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gotte erzeuget, nicht geschaffen, Eines Wesens mit dem Vater, durch den Alles geschaffen ist, der für uns Menschen und um unseres Heiles willen


