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Nach diesem bethet der Priester um den Frieden der ganzen Kirche( ausgenommen in den Seelenmessen, wo dieses Gebeth ausgelassen wird), bittet mit immer größerer Andacht um die Gnade, Jesum Christum würdig zu empfangen, und spricht dreimal das Domine non sum dignus, d. h. o Herr! ich bin nicht würdig, daß Du eingehest unter mein Dach, sondern sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund! Nun genießt er den Leib und das Blut Jesu Christi, und theilt dann das allerheiligste Sakrament des Altars auch den Gläubigen, die es genießen wollen, aus.
Damit sind die Haupttheile der Messe zu Ende: es folgt die
Nachmesse,
und zwar zuerst die Communio, d. h. ein kurzes, aus einigen Psalmen bestehendes Gebeth, welches der Priester auf der Epistelseite bethet.
Nachdem er hierauf das Dominus vobiscum 2c., wie bei der Collecte, gesprochen, bethet er die Postcommunio, welche gewöhnlich eine Danksagung für die große Gnade, die der Herr Seinem Diener und dem Volke durch die Mittheilung des allerheiligsten Altarsgeheimnisses erwiesen hat, enthält.( Wenn mehrere Collecten sind, so sind auch mehrere Postcommunionen, wie dieß auch bei den Secreten der Fall ist.)- Hierauf werden die Gläubiger durch das Ite, Missa est, d. i. Gehet, die Messe ist vollendet, entlassen, nachdem sie noch von dem Priester gesegnet und ihnen in dem Evangelium Johannis das große Geheimniß der Menschwerdung Jesu Christi zur Betrachtung vorgelegt


