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Die heilige Messe, wie sie der Priester am Altare bethet : nebst Angabe und Erklärung der Bestandtheile und Ceremonien derselben / von Leonh. Goffine
Entstehung
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Gott und dem unbefleckten Lamme zu lobsingen, welches nun bald Sein Opfer auf dem Altare erneuern wird. Der Canon

enthält drei Theile: der erste begreift die Gebethe vor der Wandlung, der zweite die Wandlung, der dritte die Ge­bethe nach der Wandlung bis zum Pater noster, wo sich der Canon schließt, in sich.

Vor der Wandlung oder Consecration steht der Priester fürbittend zwischen Gott und den Menschen, und bittet zuerst in dem Gebethe Te igitur für die ganze katho­lische Kirche sammt ihren Oberhirten, für den Landesfürsten und alle Gläubigen. Dann( in dem Memento) berhet er für Jene, welche entweder dieses Opfer verrichten lassen oder ihm besonders zum Gebethe empfohlen sind.

Hierauf in den Communicantes gesellt er sich im Geiste zu den Schaaren der Heiligen im Himmel, um durch die Vereinigung mit ihnen und durch ihre Fürbitte zur Ver­richtung des hl. Opfers gereinigt und gestärkt zu werden. Nun breitet er( während des Gebethes Hanc igitur) seine Hände über Brød und Wein, und sein Gebeth wird im­mer heißer, sein Flehen immer dringender, Gott wolle dieses Opfer zu einem durch Ihn gesegneten, Ihm ge­weihten und angenehmen machen, es möge daraus wie beim letzten Abendmahle der wahre Leib und das wahre Blut Jesu Christi werden.

Nach diesem folgt die

Wandlung

oder Consecration, welche in dem Aussprechen der Ein­seßungsworte über Brod und Wein besteht, die hiedurch