= hodler
1108
ense
Almsisid
babisinde admiög and Vorrede.
bfin109
Der liebenswürdigste Gott, der in Mitte Seiner Gerechtigkeit auch Seine unendliche Barmherzigkeit glänzen läßt, hat, so oft Er zwar die Menschenkinder den Schrecken Seiner Züchtigungen fühlen lassen wollte, zugleich auch Mittel an die Hand gegeben, Seinen Zorn zu besänftigen und Seine strafende Rechte einzuhalten. Wenn Du erzürnt sein wirst, wirst Du der Barmherzigkeit eingedenk sein,"( Habakuk 3, 2.) sprach einst der Prophet. Dieß zeigt sich recht klar in unsern Tagen. Wer weiß es nicht, wie sehr der Herr ob unserer Schulden unwillig geworden ist? Wer sah nicht, und wer sieht nicht immer noch die Zeichen Seines gerechten Unwillens? Wer fürchtet nicht, daß Er immer noch mehr über uns den bittern Kelch Seines Zornes ausgieße? Nun, Seinen Arm zu entwaffnen, hat Er im Herzen der Gläubigen eine gemüthvolle und zarte Andacht zum werthvollsten Blute Seines eingebornen, göttlichen
2*


