IV
Sohnes geweckt, auf daß, wenn die mit diesem Blute besprengten Seelen dasselbe mit lebendigem Glauben und brennender Liebe der göttlichen Majestät aufopfern, Er sich besänftigen und uns Barmherzigkeit widerfahren lasse, wie es zu der Zeit der heiligen Maria Magdalena von Pazzis geschah. Mittelst dieser Andacht ward Gott versöhnt; Er hielt inne mit Seinen Strafen, wie Er es selbst der Heiligen mit diesen Worten offen: barte:„ Es geht nun in Erfüllung, meine Tochter, was geschrieben steht: ,, Wenn Du erzürnt sein wirst, wirst Du der Barmherzigkeit eingedenk bleiben""( Habakuk 3, 2.) ob dieses vom göttlichen Worte vergoffenen Blutes." Und daher sehen auch wir jetzt fromme Seelen ganz der Uebung derselben ergeben, eifernde Diener des Heiligthumes in Verbreitung derselben unabläffig thätig, Bischöfe mit dem besten Beispiele vorangehen, die sie auf gleiche Weise in ihren Sprengeln einzuführen bemüht sind, und den höchsten Oberhirten selbst; Pius VII., feligen Andenkens, wünschte sie sehnlichst im Herzen aller Gläubigen eingeprägt. Damit denn ein so heiliges Verlangen erfüllt werde, hält man es für angemessen, die Vorzüge einer solchen Andacht zu zeigen und einige Betrachtungen vorzulegen sammt frommen


