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immer dieses Evangelium in der ganzen Welt wird geprediget werden, da wird auch, was sie gethan hat, zu ihrem Andenken erzählet werden. Da ging Judas Iscariot, einer von den Zwölfen, zu den Hohenpriestern hin, um ihnen Jesum zu verrathen. Als diese das hörten, freuten sie sich und sprachen, ihm Geld zu geben: er aber suchte, wie er Ihn schicklich verrathen könnte. Und am ersten Tage der ungesäuerten Brote, wo man das Osterlamm schlachtete, sprachen die Jünger zu Ihm: Wo willst Du, daß wir hin gehen, und Dir das Osterlamm zu essen bereiten? Da sandte Er zwei Seiner Jünger, und sprach sprach zu Ihnen: Gehet in die Stadt; da wird euch ein Mensch begegnen, der einen Wasserkrug trägt: folget ihm, und wo er hineingeht, da saget zu dem Herrn des Hauses: Der Meister läßt dir sagen: Wonist Mein Speisezimmer, in dem Ich mein Osterlamm mit meinen Jüngern essen kann? Und er wird euch einen großen, mit Polstern versehenen Speisesaal zeigen; daselbst richtet für uns zu! Und Seine Jünger gingen hin. und kamen in die Stadt und fanden es, wie Er ihnen ge sagt hatte, und bereiteten das Osterlamm. Da es nun Abend geworden war, kam Er mit den Zwölfen. Und als sie zu Tische saßen und aßen, sprach Jesus: Wahrlich! sage Ich euch, Einer von euch wird Mich verrathen! Sie aber wur den traurig, und fingen an einer um den andern, Ihn zu fragen: Bin ich es? Und Er sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der die Hand mit Mir in die Schüssel tunket! Der Sohn des Menschen geht zwar hin, wie von Ihm geschrieben steht: aber wehe jenem Menschen, durch welchen der Menschensohn verrathen wird; es wäre ihm besser, wenn jener Mensch nicht geboren wäre! Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, segnete es, brach es, gab es ihnen und


