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ihren Gott. Aber, ach! welch' ein Triumph, da Du dessen trauriges Ende, zu dem Er dich führt, kennst, und nur deßwegen dabei erscheinst, um Deinem himmlischen Vater gehorsam zum sein! Gib meinem Herzen all' die Gelehrigkeit, die es nöthig hat, um Deine Geseße mit all der Unterwerfung zu empfangen, die sie verdienen. Gib ihm all' den Eifer, all' die Kraft und all' den Muth, um sie unverzüglich und aus Liebe zu Dir zu befolgen, damit mein Gehorsam ein vollkommenes Bild des Deinigen sei!: mdu sapnite sid nachose sidnt be Sustised matte ar mmplas and vid Die Leidensgeschichte unsers Herrn Jesus Christus nach Markus. Cap. XIV., 1-72 und XV, 1-46. od In derselben Zeit war Ostern und nach zwei Tagen die Zeit der ungesäuerten Brote: und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten, wie sie Ihn mit List ergreifen und tödten könnten. Sie sprachen aber: Nicht am Feste, damit nicht etwa unter dem Volke ein Aufruhr entstehe. Und als Er zu Bethanien war, im Hause Simon's des Aussäßigen, und zu Tische saß, kam ein Weib mit einem alabasternen Gefäße, worin eine Salbe von kostbarer feiner Narde war, und zerbrach das Gefäß, und goß sie auf Sein Haupt. Es wurden aber einige bei sich selbst unwillig und sprachen: Wozu ist diese Verschwendung der Salbe geschehen? Man hätte die Salbe um mehr als dreihundert Denare verkaufen, und den Armen geben können. Und sie murrten über sie. Jesus aber sprach zu ihnen: Lasset sie! Warum belästiget ihr sie? Sie hat ein gutes Werk an Mir gethan. Denn Arme habt ihr immer bei euch, und könnt ihnen, wann ihr wollet, Gutes thun. Mich aber habt ihr nicht immer. Diese that, was sie konnte; sie falbte schon voraus Meinen Leib zum Begräbniß ein. Wahrlich sage Ich euch, wo


