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des Gotteshauses zu Maria Zell.
ankommenden Pilger zu fassen, ließ er auf seine Kosten eine herrliche Kirche aufbauen, von welcher der untere Theil wie auch der große Thurm, als ein sichtbares Merkmal der vortrefflichen Arbeit, das Andenken des erhaltenen Sieges noch heut zu Tage erhalten und beweisen.
Nun nahm die Anzahl der Wallfahrer natürlich mit jedem Tage noch mehr zu, und als die frommen Fürsten von Oesterreich, Rudolf I., Albert I., Albert der Lahme, der Mariazell 1342 zum Markte erhob, den Ort in ihren besonderen Schuß nahmen, ihn mit besondern Privilegien begnadigten, so ward der Name Maria- Zell immer weiter und weiter bekannt. Erzbischof Friedrich III. ertheilte im 13ten Jahrhundert auf Ansuchen des Abtes Ortolf den nach Maria- Zell Wallenden einen 40tägigen Ablaß, der erste, dessen die Kirche zu Maria Zell sich zu erfreuen hatte.
Durch den bedeutenden Zusammenfluß so ver schiedenartiger Menschen an einem Orte, den nur ein Zwed, Erflebung von Mariens Fürbitte veranlaßte, aufmerksam gemacht, bereicherten auch die Oberhäupter der fatholischen Kirche und mehrere andere Bischöfe diese Kirche mit ihren geistlichen Schäßen, und famen so den wahrhaft Büßenden und Hilfesuchenden auch mit ihrer geistlichen Macht entgegen. Bapst Clemens VI. ertheilte dem Abte Johann I., und seinen Nachfolgern das Recht, Kelche und andere firchliche Gegenstände zu weihen, und erließ ddo. Avignon 1346 eine Bulle, worin er Allen, welche zu Maria- Zell wahrhaft


