Druckschrift 
Großzellerisches Blumenbüschlein, oder Marianischer Blumenstrauß, worin überaus anmuthige Gebete zur Morgens- und Abendszeit, zur heiligen Messe, Beicht, Communion, und bei Wallfahrten; wie auch zu der allerheiligsten Dreifaltigkeit [...] : zum frommen Angedenken an die 7te Jubiläumfeier der Gnadenkirche zu Maria-Zell, im Jahre 1857
Entstehung
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Ursprung und Aufnahme

weisung der unwissenden Bewohner des schon da­mals dem Stifte St. Lambrecht zugehörigen Zeller­thales einen aus seinen unterstehenden Geistlichen dahin abzusenden, so wurde vor Allen dieser fromme Priester ernannt, nicht allein der weltlichen Ob­sicht, sondern auch der geistlichen Seelsorge im be­meldeten Orte vorzustehen. Er wollte aber ohne dieses Marienbild, welches er so sehr liebte, seine Reise nicht antreten; daher erbat er sich von sei ner hohen geistlichen Obrigkeit die Erlaubniß, das­selbe mit sich in die bemeldete Einöde nehmen zu dürfen. Es ist aber dieses Bildniß von Linden­holz, in Höhe eines Ellenbogens, anmuthig aus­gearbeitet.

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Der Abt, der die demüthige Bitte seines Geistlichen und dessen festgestelltes Vertrauen ge­gen Marien ersah, bewilligte ihm sein Ansuchen und der fromme Mann begab sich mit seinem Bilde, als wie mit einem unschäßbaren Gute voll des größten Vergnügens, ohne ferneren Verzug auf den Weg. Er kam bald unter dem mächtigen Schuße Gottes, den ihm wohl die übergebenedeite Mutter Gottes mag erhalten haben, glücklich in dieses damals noch verwilderte Zellerthal an; er wählte zu seiner Wohnung jenen Ort, wo anjetzt das Gotteshaus steht; richtete allda von Holz eine kleine Zelle auf, und in derselben einen Altar, auf den er sein angenehmes Marienbild setzte. Hier­auf hatte er den Anfang zu seinem Amte gemacht, die unwissenden Hirtenschaaren in dem seligma­chenden Glauben unterwiesen, die Furcht Gottes