Druckschrift 
Großzellerisches Blumenbüschlein, oder Marianischer Blumenstrauß, worin überaus anmuthige Gebete zur Morgens- und Abendszeit, zur heiligen Messe, Beicht, Communion, und bei Wallfahrten; wie auch zu der allerheiligsten Dreifaltigkeit [...] : zum frommen Angedenken an die 7te Jubiläumfeier der Gnadenkirche zu Maria-Zell, im Jahre 1857
Entstehung
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Ursprung und Aufnahme

des weltberühmten Gotteshauses zu Maria Zell.

In dem freien Stifte zu St. Lambrecht in Steiermark lebte beiläufig um das Jahr 1150 ein sehr gottesfürchtiger Priester, dessen Name wegen Länge der Zeit uns unbekannt ist, welcher der allerfeligsten Jungfrau mit sonderlicher Liebe und Andacht zugethan war. Er hatte auch in seiner klösterlichen Zelle ein Bildniß der seligsten Jung­frau Maria, und zwar jenes, welches jetzt zu Maria- Zell von dem andächtigen Volke häufig be sucht und verehrt wird. Er schäßte dieses Bild über Alles, und pflegte davor sein Gebet mit got tesgefälligster Andacht auf das Eifrigste zu ver­richten. Als nun Otto der. Siebente, Abt zu St. Lambrecht, für gut befunden hatte, zur Unter­

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