VII
thanenen Väter versäumten nicht, unverzüglich der Ermahnung der göttlichen Jungfrau zu folgen. Als sie zum ersten Male im Trauerkleide in Florenz erschienen, löste sich wiederum die Zunge der unmündigen Kinder, die sie als Diener Mariens begrüßten. Durch diese Wundersprache gerührt, folgten gar viele in Florenz und ganz Toscana der Einladung, in den Dienst Mariens zu treten.
;
Gar bald fam die Nachricht davon auch Seiner päpstlichen Heiligkeit, Innocenz dem IV. zu Obren, der den heiligen Petrus, aus dem Dominifaner Orden, absandte, den ganzen Verlauf der Sache zu untersuchen, worauf sowohl die Bestätigung des neuen Ordens, als auch der Andacht zu Maria unter dem schwarzen Scapuliere erfolgte. In furzer Zeit ward dann sowohl der Orden der Diener Mariens, als auch die schmerzhafte Bruderschaft fast überall ausgebreitet. Schon die sieben seligen Väter hatten mehrere Gemeinden zur Verehrung der göttlichen Mutter errichtet, und als der beilige Philippus Benitius zum Vorstande des Ordens erwählt wurde, da kannte dieser eifrige Diener Mariens kein süßeres Geschäft, als mit Wort und That die Gläubigen unter den Schuß der Schmerzen- Mutter zu rufen, und sie mit dem schwarzen Scapuliere zu bekleiden.
Der heilige Peregrin Laziosi, die heilige Juliana von Falfonicri, Stifterin des Ordens der Dienerinnen Mariens, der selige Jakob Philipp Bertoni, Joachim Piccolomini, Franz von Siena, Johannes Angelus Porri, Ubald von Adamari, Andreas Dotti, Hieronymus Ranutius, Benincasa,


