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unfehlbaren Kirche der heilige Johannes Damascenus wie hätte auch die Verwesung jenen Leib berühren. dürfen, in welchem das Leben empfangen worden? Für Maria wurde ein gerader, ein ebener und leichter Weg zum Himmel bereitet; denn wenn, wie Christus selbst betheuert, wo er ist, auch sein Jünger sein soll: wie sollte er nicht ganz vorzüglich seine Mutter zu sich genommen haben?"
Als die himmlischen Heerschaaren sahen, wie Maria so schön und glorreich in den Himmel einziehe, riefen fie der sie begleitenden Engelschaar entgegen: Wer ist die, so heraufsteiget aus der Wüste, von Luft überfließend und auf ihren Geliebten gelehnt?" Wer ist diese reizende Frau, welche von der Erde emporsteigt aus dem wüsten Orte der Dornen und Disteln? Sie erscheint so rein, so reich an Tugenden, gelehnt auf ihren geliebten Heiland, welcher sie selbst auf die ehrenvollste Weise heranführet, wer ist sie? Und frohlockend antwortete hierauf die Schaar der Engel: Dieß ist die Mutter unsers Königs, dieß ist unsre Königin, die Gebenedeite unter den Weibern, die Gnadenvolle, die Heilige der Heiligen, die Geliebte Gottes, die unbefleckte Jungfrau, die Taube, das schönste von allen Geschöpfen. Hierauf fingen sie an, im höchsten Jubel zu loben und zu fingen: Sei uns gegrüßt, Du unsere Gebieterin, sei uns willkommen, Du Freude der Seligen, sei die ganze Ewigkeit hindurch gebenedeit, Du Ruhm unsers himmlischen Vaterlandes! Siehe, das ist nun Dein Reich, fiehe, wir Alle sind Deine Unterthanen, bereit, Deine Befehle zu vollziehen!-
Also nicht mehr im verachteten Nazareth, im ärm= lichen Stalle zu Bethlehem, nicht mehr auf der beschwer
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