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lichen Flucht nach Egypten, und auch nicht auf dem Schmerzenswege zu Jerusalem und blutbenetzt unter dem Marterpfahle ihres göttlichen Sohnes erblicken wir Maria; sondern umgeben von Schaaren seliger Geister, begleitet von dem Welterlöser, den sie uns geboren, gefeiert vom hellleuchtenden Chore der reinsten Jungfrauen, deren Krone fie ist und Königin, tiefverehrt von allen Heiligen und gepriesen in lauten Lobgesängen von den Millionen, die ihre Fürbitte gerettet hat: so sieht sie unser Glaube in den Gefilden der Seligen. Ach, wie oft reichte in ihrem wunderbaren Leben ein Leiden dem andern die Hand; nun aber hat der Todesengel in Gestalt des lieblichsten Freundes ihr sanft das Auge zugedrückt; sie ist nun bei Gott, bei ihrem Jesus, der einst die Jungfrau in den Himmel aufgenommen, der die Jungfrau im Himmel gekrönet hat.
Uebung.
Die heilige Seele steigt von der Wüste hinauf, indem sie mit Herz und Sinn auf ihrer Erdenpilgerfahrt nach himmlischen Dingen verlangt; sie fließet über vor Lust, indem sie durch die Betrachtung der heiligen Schrift ihrem Geiste höhere Nahrung gibt; sie stüßt sich auf den Geliebten, weil sie nur auf Christi Hilfe vertraut und durch seine Gnade zum bimmlischen Vaterlande gelangt. Soll auch unser Leib verklärt und glorreich aus dem Staube hervorgehen und mit der Seele vereinigt sich zu den himmlischen Wohnungen erschwingen,


