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Maria, meine Zuflucht und mein Trost! : ein vollständiges Lehr- und Gebetbuch für Verehrer der allerseligsten Jungfrau und Mutter Gottes Maria ... und im Anhang den Monat Mariä [Mai] enthaltend / gesammelt von Michael Sintzel
Entstehung
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des hl. Herzens Mariä.

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Asien verpflanzt. Welchen Zuwachs von Kraft und Erfolg erhielt sie nicht durch den Eifer, die Arbeiten und Verfolgungen, welche diese Christen erdulden, und für die Bekehrung der Sünder aufopfern! Wenn man diesen kurzen Ueberblick der Entstehung und Verbreitung der Erzbruderschaft nochmal überschaut, die so schnelle und erfolgreiche Entwicklung des kleinen Samens betrach­tet, so kann man den Finger Gottes in solchem Wirken nicht verkennen, welcher uns eine neue Quelle eröffnet für unser eigenes und für das Heil unserer Mitbürger, welcher uns durch unzählige Beispiele seiner Gnade und Erbarmung einladet, theilzunehmen an dem Werke der Liebe, das er gegründet.- Wir führen davon zum Zeugnisse, zur Belehrung und Ermun­terung nur einige an.

Wunderbare Früchte der Erzbruderschaft. Unter allen bisher bekannt gewordenen Bruderschaften hat wohl keine von ihrem Entstehen an solche mannigfaltige, wunderbare, immer noch zum Vorscheine kommende Wirkungen gehabt, als die Erz­bruderschaft zum heiligen und unbefleckten Herzen Mariä für Bekehrung der Sünder. Die Segnungen und Gnaden, womit Gott sie erfüllt und tröstet, sind unermeßlich. Wo immer selbe errichtet wird, entzündet sich der Glaube, die Liebe zu Gott und den Nächsten wird lebendig, man wetteifert für den Gottesdienst, für Empfang der heiligen Sakramente, für Ausübung christ­licher Pflichten. Viele sündhafte Verbindungen werden aufge­hoben, entzweite Familien vereiniget, zahlreiche Aussöhnungen bewerkstelliget, Rückerstattungen vollzogen. Einzelne Menschen kehren auf eine eben so rührende als standhafte Weise zu ihrer Pflicht zurück. Männer, die für immer dem Christenthume entfrembet schienen, werden eifrige Söhne der katholischen Kirche. Die Sitten der Jugend werden geordneter; junge Töchter ent­halten sich jener gefährlichen Zusammenkünfte und Vergnügungen, welche der Unschuld so leicht und so gewöhnlich Verderben bringen. Alle diese glücklichen Erfolge geschehen unter den Augen sämmtlicher Einwohner, die sich darüber freuen, sie bewundern, und nur beklagen, daß sie so spät erst daran erinnert worden, die Bekehrung ihrer Freunde und Verwandten von Gottes Barmherzigkeit durch das Herz Mariä zu verlangen.

Was hier im Allgemeinen als gewöhnliche Erscheinung bei Einführung der Erzbruderschaft bemerkt worden, das wird im Besondern durch die allmählige, gewaltige Umänderung der Pfarrei unserer lieben Frau vom Siege bestätigt.

Der Leser erinnere sich des Zustandes und der Seelenzahl dieser Pfarrei. Den 12. Januar 1837 ward das Register für