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Bon der Erzbruderschaft des hl. Herzens Maria.
die Aufnahme der Mitglieder eröffnet. Die Gebete und Andachten wurden vom Anfange an mit Eifer verrichtet und sogleich ward auch eine sittliche Veränderung in der Pfarrei bemerkbar. Die Kirche wird fleißiger besucht, dem Gottesdienste mit Andacht beigewohnt; die heiligen Sakramente werden häufiger empfangen, und mehr als ein Mal ist an Vorabenden hoher Festtage bis halb zwölf Uhr Abends Beicht gehört worden. Die Zahl der Kommunionen betrug im Jahre 1836 nur 720, im Jahre 1837 schon 9550, und im Jahre 1838 hatte schon im Oktober eine gleiche Anzahl sich den heiligen Sakramenten genähert. Ganze Familien, welche bisher ihre christlichen Pflichten vernachläßigt, seit mehreren Jahren keine Kirche betreten hatten, wetteifern nun in treuer Erfüllung derselben. Hausväter erkennen und üben ihre Standespflichten mit Ernst und Ausdauer. Eine große Menge junger Leute wirft das Joch der Leidenschaften ab, umfaßt die heilige Strenge evangelischer Reinheit, und bleibt mitten unter den Aergernissen eines verdorbenen Zeitalters Gott und der Tugend getreu. Sechzig- bis siebenzigjährige Männer und Frauen, vorher ohne Gott, ohne Sitten, dienen ihm nun mit Eifer; viele- jüngeren Alters, die bisher keine Religion gekannt und geübt, wohnen nun mit der Gelebrigteit eines Kindes dem Unterrichte bei, und schon mehrere haben am Abende ihres Lebens noch die erste heilige Kommunion empfangen.-
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Während schlechte Katholiken wieder zum Glauben kommen, und dem zufolge ihr Leben bessern, schwören Lutheraner und Calvinisten ihre Irrthümer ab, beten Juden Jesum Christum an, und verehren Maria, und empfangen Ungläubige die Gnade der heiligen Taufe.
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Dieß sind im Allgemeinen die Früchte des Schutzes der allerseligsten Jungfrau in der Pfarre unserer lieben Frau vom Siege, die dadurch an innerm Gehalt und Werthe gewinnen, daß die stattgefundenen Bekehrungen andauernd sind. Die Bekehrten beharren auf dem Wege der Tugend, und der anhaltende Eifer, welcher sie zu allem Guten antreibt, zeigt von der Gnadenfülle, welche sie empfangen, und von den Tröstungen welche ihr Herz überströmen.


