des hl. Herzens Mariä.
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dem Beisatze, daß das Einschreibebuch erst am 12. Jänner eröffnet werde."
Aus dem Bisherigen leuchtet der eigenthümliche Zweck der Erzbruderschaft zum heiligsten und unbefleckten Herzen Mariä genugsam hervor. Hat sie auch mit jeder Bruderschaft die größere Ehre Gottes und das Heil der Seelen; hat sie ferner mit den zu Ehren Mariens gegründeten Bruderschaften die Verehrung der jungfräulichen Gottes- Mutter und die Nachahmung ihrer Tugenden gemein, so schwebt thr dennoch ein eigenthümlicher, sie vor jeder andern Bruderschaft auszeichnender Zweck vor. Sie ist errichtet, um durch die Fürbitte Mariens die Bekehrung der Sünder zu erlangen. Die Sünder bekehren, die Sünder auf den rechten Weg zurückführen, die Feinde Gottes mit ihm ausföhnen, die Ungläubigen zum Glauben, die Gottlosen zur Gottesfurcht, die Ausschweifenden zur christlichen Zucht und Lebensweise anzuleiten, und das alles nicht vorübergehend, sondern auf dauerhafte Weise, das ist ihr eigentlicher Zweck, das der Gegenstand ihrer Gebete, ihrer Andachten und Uebungen, mit welchen sie den Himmel bestürmt, die liebevolle Gottes- Mutter um Beistand anfleht.
Und wie wirksam hatte sie sich des Schußes Gottes zu erfreuen! Des zeigt ihre ungemein schnelle Verbreitung. Aus dem Senfforne erwuchs in kurzer Frist ein großer Baum, iu dessen Schatten Tausende Ruhe und Frieden, und ihren Gott fanden. Gott hatte ja denselben gepflanzt! Nach Verordnung des Erzbischofes von Paris wurde das Verzeichniß der Mitglieder den 12. Jäner 1837 eröffnet, und 10 Tage nachher hatten sich schon 214 Pfarrkinder eintragen lassen, eine Zahl, welche die kühnsten Hoffnungen des Herrn Pfarrers überstieg. Die Wirkungen des gemeinschaftlichen Gebetes und der Fürbitte Mariens wurden immer häufiger. Zahlleiche Bekehrungen aus jedem Alter und Stande wurden sichtbar und verbreiteten Kunde von der Bruderschaft und ihren segenreichen Folgen in ganz Frankreich. Bon allen Seiten eilte man herbei, empfahl dem Gebete des Vereins die erklärtesten Feinde des Christenthumes, die verhärtetsten Sünder, und ward erhört. Die Beweise dessen im Einzelnen wird die Aufschrift: ,, Früchte der Erzbruderschaft" enthalten.--
Solche unläugbare Zeugnisse des Schutzes Mariens flößten dem Herrn Pfarrer bei unserer lieben Frau vom Siege den Muth ein, sich an den Statthalter Jesu Christi mit der Bitte zu wenden, den Verein von frommen Seelen, deren Huldigung Maria so gütig aufgenommen, zu genehmigen, mit geist


