des bl. Herzens Mariä.
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Untauglichkeit des Werkzeuges erkennen. Wir sind also nicht die Begründer und Stifter dieser Erzbruderschaft, sondern bloß ein Werkzeug des göttlichen Begründers.".
,, Den 10. Dezember legten wir die Sagungen dem hochwürdigen Herrn Erzbischofe von Paris vor. Er genehmigte sie, und erlaubte uns, die Gebete und Andachten am folgenden Tage, welcher der dritte Adventsonntag war, zu beginnen. Demzufolge verkündeten wir nach vollendeter Predigt des Pfarrgottesdienstes, daß um 7 Uhr Abends eine Andacht werde gehalten werden, um von der göttlichen Barmherzigkeit durch die Fürbitte des Herzens Mariä die Gnade der Bekehrung für die Sünder zu erflehen, und ermahnten alle Anwesenden, bei derselben sich einzufinden."
,, Es waren aber im Gotteshause so Wenige zugegen, und unter diesen gewiß noch Viele, die nicht würden erscheinen können, daß wir von der Aufforderung nur geringen Erfolg uns versprechen durften. Kummervoll und traurig verließen wir die Kanzel. Die göttliche Erbarmung wollte unsern geſunkenen Muth aufrichten. Als wir in die Sakristei zurückkehrten, folgten uns zwei Kaufmänner- Hausväter und Pfarrkinder, die wir in der Kirche zu sehen nicht gewohnt waren. Beide verlangten, ihre Beicht abzulegen, und sind seither erbauliche Christen. Dieſe ersten Eroberungen- das Vorspiel der unzähligen und wunderbaren Gnaden, welche die göttliche Barmherzigkeit auszuspenden beschlossen hatte, erfüllte unser Herz mit freudiger Zuversicht." Zur bestimmten Stunde fingen die Uebungen mit der Mutter- Gottes- Vesper an. Wir hatten erwartet, etwa 50-60 Gläubige versammelt zu sehen: trafen aber zu unserer Berwunderung 400 500 Personen an, welche mit Ausnahme der höchsten Feste von Weihnacht und Ostern sonst nie so zahlreich in der Kirche sich einzufinden pflegten. Besonders waren Männer in größerer Anzahl, als gewöhnlich, gegenwärtig. Wer hatte fie herbeigeführt?"
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,, Nach der Vesper, welche, wenn auch gleichgiltig, doch mit Ruhe angehört wurde, erklärten wir die Beweggründe und ben Zweck der Versammlung und des neuen Vereines, welches sichtbaren Eindruck machte."
,, Auf den Unterricht folgte die Aussetzung des hochwürdigsten Gutes, vor welchem man die Litanei der Mutter Gottes fang. Die Menge, welche bisher geringen Antheil nehmen zu wollen schien, stimmte mit herzlicher Rührung in den Gesang ein, und ward bei den Worten: Du Zuflucht der Sünder" so ergriffen, daß sie dieselben aus freien Stücken dreimal wieder: bolte."
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