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Bon der Erzbruderschaft
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den Andern eben so wenig als uns gefallen haben. So blieben unsere Gesinnungen bis den 3. Dezember 1836. An diesem Tage verrichteten wir das heilige Meßopfer auf eben demselben Mutter- Gottes- Altare, ben wir seither dem heiligen und unbefleckten Herzen Mariä t haben. Unser Herz war in tiefste Tre segenrenwirkungen schmerzlichen Gedanken an den attes emeinensw igen Zustand der uns anvertrauten Sn und an die wenigen Früchte unserer fünfjährigen Bemühungen. Und sieh, plötzlich fiel uns der Gedanke ein, unsere Pfarrkirche dem heiligen und unbefleckten Herzen Mariä zu weihen, um die Bekehrung der Sünder zu erlangen. Anfangs schlugen wir ihn als eine Zerstreuung aus; denn unser Verstand fand nichts Befriedigendes darin. Allein er fam wieder und verfolgte uns trotz aller Gewalt und allem Widerstand bis zum Sanctus. Erschrocken über diesen stets fortdauernden Gedanken, der für uns eine wahre Qual, eine Beunruhigung und eine ängstliche Zerstreuung ward, beschwuren wir den Herrn, uns gänzlich davon zu befreien, damit wir ungehindert und mit gehöriger Andacht die heiligste Handlung fortsetzen konnten. Wir wurden erhört. Erst nach unserer Danksagung kam der nämliche Gedanke wieder, und bemächtigte sich völlig unsers Verstandes und unserer Einbildungskraft. Jetzt bachten wir ern licher darüber nach, betrachteten ihn unter jedem Gesichtspunkte, fanden aber nichts, als eine unbestimmte und gehaltlose Mysticität oder Frömmelei, die wenig geeignet schien, unsern Berstand würdig zu beschäftigen und zu befriedigen. Endlich müde, diesen verfolgenden Gedanken ohne Erfolg stets zu bekämpfen, gaben wir nach und willigten ein. Diese unsere Einwilligung war nicht freiwillig, sondern erzwungen, erpreßt und ohne großes Vertrauen. Doch dachten wir bei uns selbst: Immerhin ist diese Andacht eine Andacht zu Maria, die einen guten Erfolg haben kann; lasset uns den Versuch machen. Wir kehrten in unser Zimmer zurück, und noch immer von dem Wunsche beseelt, dieses Gedankens los zu werden, fingen wir an, die Satzungen hier abzufassen. Kaum hatten wir die Feder ergriffen, so leuchtete uns die Sache viel heller ein, und die Satzungen wurden verfertigt. So ist geschehen."
,, Die Weisheit Gottes verfuhr also auch hier wie in ihren größten Werken, zu welchen sie sich der Sterblichen als Wertzeug bedienen will; sie wählte das Schwache, das Geringe, das Thörichte, damit, nach dem Ausdrucke des großen Apostels, Niemand sich rühme, und Alle die unbegrenzte Macht und die höchste Weisheit des Ewigen in dem Unvermögen und in der


