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Maria, meine Zuflucht und mein Trost! : ein vollständiges Lehr- und Gebetbuch für Verehrer der allerseligsten Jungfrau und Mutter Gottes Maria ... und im Anhang den Monat Mariä [Mai] enthaltend / gesammelt von Michael Sintzel
Entstehung
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Von der Erzbruderschaft

vernommen, daß vorzüglich in diesem Jahre( 1839) eine große Anzahl christlicher Mütter sie ihren Kindern als Weihnachts­geschenk übergaben, und daß die selige Freude, die sie dadurch den Kindern verursachten, der schönste Beweis sei, wie theuer und köstlich solche Gegenstände diesen zarten Herzen seyn müßen. Wir erhalten übrigens von allen Seiten her die erbaulich­sten Nack on den segenre Wirkungen der Medaille. Priester schreiben uns, sie erwecke

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a ben Städten, als auf dem Lande. hl durch Wissenschaft als durch Frömmigkeit hervorleuchten, General- Vicare, deren hohe Verdienste um die Kirche bekannt sind, und selbst unsere ersten Kirchenprälaten melden uns in sehr verbindlichen Schreiben, ,, daß diese Me­daillen ihr ganzes Vertrauen in Anspruch genommen haben, daß sie dieselben recht eigentlich als ein Mittel ansehen, dessen sich die göttliche Vorsehung ber en wolle, um den so sichtbar gefun­tenen Glauben in unserm Jahrhundert wieder neu zu beleben." Allenthalben werden mittelst derselben Heilungen bewirkt und geistliche Gnaden ertheilt, worunter jene auffallenden Bekehr­ungsfälle gehören, die wenigstens an das Wunderbare grenzen.

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Geistlich

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Von der wundervollen Erzbruderschaft

des heiligen Herzens Mariä.

Die Erzbruderschaft*) des heiligen und unbefleckten Her­zens Mariä zur Bekehrung der Sünder verdankt ihr Daseyn dem frommen Eifer eines ehrwürdigen Geistlichen, der nicht ohne Wehgefühl sehen konnte, wie so viele Weltleute von Gott abfallen und ihrem Verderben zueilen.

Mitten in der großen Stadt Paris, welche gleichsam der Mittelpunkt und der Sammelplatz des Unglaubens und der Sit­tenlosigkeit ist, liegt die Pfarrkirche Unserer lieben Frau vom Siege. Seit mehreren Jahren wurde diese Kirche we niger als die übrigen der Hauptstadt besucht. Die Pfarrgenossen, bei sechs und zwanzig tausend an der Zahl, vom Getümmel der Welt, vom Schwindelgeiste und den politischen Ereignissen hin­gerissen, vergassen ihre Pflichten als Christen, und ließen die Kirche Gottes öde und unbesucht. Diese Erkaltung jedes reli­

*) Man nennt Erzbruderschaft diejenige, welche das Recht hat, besondere Vereine, die jedoch nur den nämlichen Zwed haben, aufzunehmen, und sle aller Gnaden und Bortheile theilhaftig zu machen, welche der Mutter- oder Erzbruderschaft selbst verliehen sind.