von der wunderbaren Medaille.
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fie besorgen; dadurch erweckte sie unter den Kindern die zärtlichste Andacht zur Mutter Gottes. Nun fing die Cholera auch in der Hauptstadt ihre Verheerungen an; bald wurde das Schwesterchen eines dieser Kinder von der Seuche befallen; alle Symptome der Krankheit hatten sich auf unzweideutige Weise eingefunden, so daß an der Tödtlichkeit des Uebels nicht mehr zu zweifeln war. Die Vorsteherin des Erziehungsinstituts hatte ein so großes Vertrauen auf die Medaillé, daß sie, kaum von dem Zustande des Kindes benachrichtiget, plötzlich ausrief: " Hat denn das Kind keine Medaille? Man eilte, bei dem Kinde selbst nachzusehen, ob es eine solche bei sich habe; als man keine fand, wurde ihm sogleich eine dargereicht, die es mit Ehrfurcht empfing, und einige Augenblicke darnach war die Kleine vollkommen gesund. Um dieselbe Zeit schrieb man uns aus der Diözese Meaux, daß mittelst derselben Medaille eine schwangere Frau geheilt worden sei, welche die Cholera so heftig angefallen hatte, daß kein Mittel mehr zu ihrer Rettung übrig schien. Wenige Tage nachher ward das Weib glücklich entbunden, und nun leben Mutter und Kind in bester Gesundheit. In dem nämlichen Orte erhielt man, in gläubiger Anwendung dieser Medaille, die vollkommene Heilung eines fünfjährigen Kindes, das noch nicht aufrecht gehen konnte. Erst nachdem man die geschicktesten Aerzte zu Rathe gezogen und alle menschlichen Mittel erschöpft hatte, tam endlich die betrübte Mutter des Kindes auf den Gedanken, zur heiligen Jungfrau ihre Zuflucht zu nehmen. Es wurde ihm daher die Medaille aufgelegt, man begann eine neuntägige Andacht, und schon am ersten Tage war das Kind von seiner Gebrechlichkeit so vollkommen befreit, daß es seither auch nicht die geringste Beschwerde mehr fühlte.
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Als diese Thatsachen in der Umgegend bekannt wurden, wurde auch die Medaille von Tag zu Tag mehr ausgebreitet. In mehreren Orten bedienten sich ihrer die barmherzigen Schwestern, um mittelst derselben ihren armen Kranken, die sich weigerten die heiligen Sakramente zu empfangen, bessere Gefinnungen einzuflößen; mehrere außerordentliche Bekehrungen erfolgten und weckten überall das Verlangen nach der gnadenreichen Medaille. Balb verbreitete sie sich in allen Provinzen, und selbst in fremde Länder, in die Schweiz, Piemont, Spanien, Belgien, England bis in die Türkei und sogar bis nach China.
Die Zahl der in verschiedene Länder bereits versendeten Medaillen übersteigt schon gegenwärtig eine Million. Jedermann verlangt dieselbe unter dem Namen der wunderbaren oder heilenden Medaille. Wir haben auch mit besonderem Troste


