der allerfeligsten Jungfrau.
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sd hatte, als er das große Werk der Erlösung begarn. Wie hätte auch ihr Mutterherz, das nur in ihm, für ihn und um Seinetwillen lebte, ihr Einzig und Alles je verlassen!-
Indessen tritt sie auch hier nur höchst selten aus ihrer jungfräulichen Verborgenheit; denn selten nur sollte die heilige Geschichte ihrer gedenken. Ein Mal gedenkt der heilige Lukas ( Cap. 11. V. 27.), der vom Geiste Gottes erleuchtet, die wunderbarsten Züge ihrer hocherhabenen Geheimnisse als ein Denkmal für alle Zeiten aufzeichnete, eines Weibes, das, von der Lehre des Heiles ergriffen, sich nicht erwehren konnte, auszurufen:" Selig der Leib, der dich getragen; selig die Brüste, die du gesogen!. Worauf die ewige Weisheit, diese Worte bekräftigend, antwortete:" Ja freilich selig, die das Wort Gottes anhören und dasselbe thun! Selig und gesegnet vor allen Weibern ist demnach die, deren keuschester Leib mich getragen, und deren Brüste ich gesogen; denn mit tieferer Aufmerksamkeit, als irgend ein Mensch, hörte und befolgte sie das Wort Gottes."
Auf ähnliche Weise antwortete der ewige Sohn Gottes in Menschengestalt Jenen, die, als er das Reich Gottes verkündigte, hm ansagten: Sieh', deine Mutter und deine Brüder sind draußen und suchen dich!" Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte seine Hände über seine Jünger aus, und sprach: ,, Sieb' da meine Mutter und meine Brüder; denn wer immer den Willen meines Vaters thut, der im Himmel ist, der ist mir Bruder, Schwester und Mutter!"( Matth. 12.) Und überaus nothwendig und angemessen war diese Antwort den fleischlichen Juden, denen er, als der Sohn und Gesandte Gottes, den Weg zum Himmel zeigte, und die ihn, trotz seiner göttlichen Lehren und der zahllosen und hocherstaunlichen Wunder, die er vor ihren Augen wirkte, seine Gottheit zu beweisen, dennoch nur als einen bloßen Menschen betrachteten und sprachen:" Ist dieß nicht der Sohn des Zimmermanns, und heißt seine Mutter nicht Maria?( Matth. 13.)
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Wie wäre aber die Hochgebenedeite, die die namenlose und höchst zärtliche Liebe ihres göttlichen Sohnes von seiner frühesten Kindheit an fannte, und vom heiligen Geiste selbst erleuchtet und belehrt war, nicht in den tiefen Sinn seiner Worte eingedrungen, und hätte sie nicht als höchst nothwendig erkannt; die, als bei jenem hochzeitlichen Mahle Jesus in derselben Absicht zu ihr gesprochen hatte:" Weib, was habe ich mit bir gemein?( Joh. 2.) mit so großer Zuversicht die


