des Hl. Baters.
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Wir die Feier des großen Jubiläums, welche Wir im Jahre 1850 wegen der traurigen Zeitlage ausfallen lassen mußten, jetzt wenigstens glücklich begehen könnten, gemäß jenem alten Ritus und Gebrauch, den Unsere Vorfahrer zu beachten pflegten. Aber durch Gottes Zulassung find die großen Schwierigkeiten, welche Uns damals an dem Ausschreiben des Jubiläums verhinderten, nicht allein nicht gehoben, sondern von Tag zu Tag vermehrt worden. Zedoch in Anbetracht der zahlreichen Uebel, welche die Kirche bedrängen, der zahlreichen Versuche ihrer Feinde zur Zerstörung des Christusglaubens in den Herzen, zur Verfälschung der gesunden Lehre, zur Verbreitung des Giftes der Gottlosigkeit; in Anbetracht der zahlreichen Aergernisse, welche den an Christus Glaubenden überall begegnen, des weitverbreiteten Sittenverderbuiffes, sowie des schändlichen Umsturzes der göttlichen und menschlichen Rechte, welcher so weit um sich greift, so zahlreiche Trümmer schafft, und das Rechtsbewußtsein selbst in den Gemüthern der Menschen erschüttern möchte; und in Erwägung, daß bei einer so großen Häufung von Uebeln Wir in Unserem apostolischen Amte es Uns umsomehr angelegen sein lassen müfsen, daß Glaube, Religion und Frömmigkeit befestigt werde und blühe, daß der Geist des Gebetes weithin gepflegt und vermehrt, daß die Gefallenen zu aufrichtiger Buße und zur Besserung der Sitten angetrieben, daß die Sünden, welche den Zorn Gottes verdient haben, durch fromme Werke gefühnt werden, was ja Alles die besonderen Früchte der Feier des großen Jubiläums sind: in Erwägung all' dieser Umstände haben Wir geglaubt, diese heilsame Wohlthat, allerdings unter Beobachtung derjenigen Form, welche die Zeitlage zuläßt, dem christlichen Volte bei dieser Gelegenheit nicht vorent= halten zu dürfen; damit es dadurch gestärkt im Geiste auf den Pfaden der Gerechtigkeit von Tag zu Tag muthiger einherschreite, und befreit von Schuld, leichter und reichlicher die göttliche Gnade und Verzeihung erlange. Es vernehme daher die ganze streitende Kirche Christi Unsere Worte, mit welchen Wir
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