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fest in ihrem Ansehen und voll Vertrauen auf die Unterwürfigkeit ihres Sohnes, besteht nicht weiter darauf, sondern spricht einfach zu den Dienern: ,, Thuet Alles, was er euch sagen wird."( Joh. 2. 5.) Das Evangelium, das stets sparsam ist mit umständlicher Erzählung, sagt uns sonst nichts über den Gehorsam Jesu. Dürfen wir aber noch mehr verlangen, um den Schluß daraus zu ziehen, daß Maria in dem Sinne, in dem man dieses Wort nehmen muß, die Herrin und Gebieterin seines Herzens war? Gewiß, es genügt.
Allein, was ist jetzt aus dieser Gewalt Mariens über das Herz ihres Sohnes geworden? Hat Jesus, der sie als Königin des Himmels und der Erde gekrönt hat, sie jetzt derselben entkleidet? Soll die Mutter des Erlösers der Menschen die erste und herrlichste Blüthe ihrer Krone im Himmel verloren haben, um nicht mehr zu sagen?...
Hören wir die hl. Lehrer und sammeln wir die Aussprüche dieser glänzenden Lichter der Kirche:
Der heil. Ignaz von Antiochia sagt: ,, Jene, welche die Gerechtigkeit Gottes nicht retten kann, rettet Maria durch ihre Fürbitte."
Maria rettet sie wie? Niemand kann ge rettet werden als nur durch die Verdienste Jesu Christi; wenn nun Maria diese Unglücklichen von den Pfeilen der göttlichen Gerechtigkeit rettet, so geschieht es gewiß nur durch die Gnaden, welche ihre Macht ihr das Recht gibt, aus dem Herzen ihres Sohnes zu schöpfen.
Der hl. Germanus von Konstantinopel bestätigt diese Schlußfolgerung, indem er sagt: ,, Maria muß
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